Bleckede : Eine Rückverlegung wird geprüft

Luftbild der Elbe zwischen Radegast und Bleckede mit dem „Vitico“ dazwischen.
Luftbild der Elbe zwischen Radegast und Bleckede mit dem „Vitico“ dazwischen.

Machbarkeitsstudie soll feststellen, ob es für den Hochwasserschutz Sinn macht, das 140 Hektar große Gebiet „Vitico“ auszudeichen

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06. Oktober 2016, 21:00 Uhr

„Den Flüssen mehr Raum geben“, das war das Schlagwort nach den diversen „Jahrhunderthochwassern“ in den vergangenen Jahren. Es war von Fachleuten aber auch zu hören, dass Deichrückverlegungen nur im Oberlauf eines Flusses auf den Hochwasserscheitel Einfluss haben, dass aber im Unterlauf das Wasser möglichst schnell abfließen muss. Trotzdem wird seit einigen Monaten vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) im Auftrag des Artlenburger Deichverbandes in einer Machbarkeitsstudie untersucht, ob es sinnvoll ist, ein etwa 140 Hektar großes Gebiet zwischen Bleckede und Radegast, genannt „Vitico“ auszudeichen. Im Juni übergab Staatssekretärin Almut Kottwitz den entsprechenden Förderbescheid für die Studie.

In einer Projektskizze werden Vor- und Nachteile einer Deichrückverlegung genannt.

Hintergründe dazu lesen Sie in unserer Printausgabe am Freitag.

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