Lübtheen : Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Auf dem kleinen Adventsmarkt in Lobetal fanden die Besucher die eine oder andere Geschenkidee.  Fotos: Tilo Röpcke
1 von 2
Auf dem kleinen Adventsmarkt in Lobetal fanden die Besucher die eine oder andere Geschenkidee. Fotos: Tilo Röpcke

Adventsmarkt im Lobetalpark: Besucher erfreuen sich an Musik, Leckereien und allerlei festlichen Erzählungen

23-73944631_23-73944633_1442568196.JPG von
04. Dezember 2017, 12:00 Uhr

„Dieser kleine aber feine Weihnachtsmarkt zählt in Lübtheen und Umgebung und besonders für uns Lobetaler zu den ersten Vorboten des nahenden Weihnachtsfestes. Dieser Nachmittag ist damit ein fester Bestandteil im Jahreskreis der Feste unserer Betriebs- und Hausgemeinschaft“, freute sich Norbert Zobel, Geschäftsführer im Pflegeheim Lobetal Lübtheen, über den von Beginn an regen Zulauf beim mittlerweile achten Adventsmarkt im Lobetalpark.

Unter der musikalischen Leitung von Reinhard Ziegler stimmte das Lindenquartett die Besucher im weitläufigen Park der Altenhilfeeinrichtung stimmungsvoll auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Zahlreiche liebevoll hergerichtete Verkaufsstände luden zum Verzehr weihnachtlicher Köstlichkeiten aber auch zum Kauf des einen oder anderen Geschenkes ein. Bereits zum dritten Mal in Folge präsentierte Bodo Schäfer aus Ludwigslust mit dem Schleifen von Scheren und Messern ein altes Handwerk, das bei vielen schon in Vergessenheit geraten sein mag. „Es ist für mich ein willkommene Abwechslung in meinem Rentnerdasein, so wie hier in Lobetal auch auf verschiedenen Adventsmärkten der Region die Technik des Scherenschleifens zeigen zu können“, erzählt der ehemalige Instrumentenschleifer am Stift Bethlehem in Ludwigslust unserer Zeitung. Und dabei ließ der wortgewandte Neurentner keine Gelegenheit aus, um mit der großen Schar Neugieriger im fließenden Plattdeutsch die eine oder andere Episode auszutauschen.

„Für die großartige Vorbereitung und Durchführung des Adventsmarktes danke ich allen Beteiligten. Insbesondere allen Menschen und Freunden, die hier etwas zum Verkauf präsentieren sowie nicht zuletzt allen meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die intensive Vorbereitung“, zeigte sich Norbert Zobel in seiner Ansprache zum Advent dankbar. Besonders die engagierten Teams der Technik und Zentralküche seien in den vergangenen Tagen in besonderer Weise gefordert gewesen.

Norbert Zobel nahm die Bewohner der Altenhilfeeinrichtung, aber auch deren Angehörigen in eine kleine Geschichte mit, die sich zur Weihnachtszeit in Friedrichshain, im Berliner Osten, tatsächlich zugetragen hat. Eine herzzerreißende Geschichte von drei Schwestern, die im zweiten Stock eines Hauses mit wunderbar alten Holzdielen wohnten. Über den Krach beim Aufarbeiten der Dielen hatte sich ihr grimmiger Obermieter so sehr geärgert, dass er die drei Schwestern als verwöhnte Wessi-Tanten beschimpfte. Nach einem unglücklichen Sturz fand dieser Obermieter nun doch eher unfreiwillig den Weg in die liebevoll weihnachtlich geschmückte Wohnung der drei Schwestern. Der gemeinsame Abend endete letztendlich damit, dass sowohl die Schwestern, als auch der Obermieter im gemeinsamen Frieden waren. Eine Geschichte von Norbert Zobel, die als Gedankenanstoß dienen sollte, während der Adventszeit die besinnlichen und friedlichen Momente nicht zu vergessen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen