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Amt Neuhaus : Eine Kinderstube für Wildschweine?

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Binsen, Seggen und Wildschweine statt grüner Wiesen: Grundstücksbesitzer an der Rögnitz fürchten sich vor den Folgen einer Vernässung

Landwirte, Jäger, Waldbesitzer aus dem Amt Neuhaus mit Grundstücken an der Rögnitz sind in heller Aufruhr. Die Rögnitz soll ökologisch verbessert und der Abfluss wieder gesichert werden. Dafür soll im mittleren Abschnitt das Wasser der Rögnitz ungehindert in die Zeetzer und Stapeler Renswiesen laufen können (SVZ berichtete). Flächen im Eigentum des Landes könnten als Kernzone im Biosphärenreservat ausgewiesen werden, in denen jeglicher Eingriff verboten ist. Soweit ist es noch lange nicht, aber es gibt Menschen, die in diesem Zusammenhang auf die mecklenburgische Seite der Rögnitz verweisen, wo schon seit 2002 ein Naturschutzgebiet Rögnitzwiesen besteht.

Im Internet wird dieses 206 Hektar umfassende Naturschutzgebiet genau beschrieben, wird genau aufgezählt, welche Pflanzen- und Tierwelt hier anzutreffen ist. „Hervorhebenswerte Brutvögel im Gebiet sind Bekassine, Kiebitz, Wachtel, Wiesenweihe, Ortolan, Schwarzkehlchen und Großer Brachvogel. Als Zugvögel können Grünschenkel, Bruchwasserläufer, Zwergtaucher, Schellente, Zwerg- und Singschwan sowie die Sumpfohreule beobachtet werden“, heißt es in der weiteren Beschreibung.

„Stimmt nicht“, sagt Rainer Paschberg von der Jagdgenossenschaft Jessenitz. „Da gibt es nur noch Binsen und es ist so nass, dass man zu Fuß nicht mehr rüberkommt. Kürzlich ist dort ein Rind versackt und die Feuerwehr konnte es nicht rausziehen, weil sie da mit keinem Fahrzeug rauf konnten.“ Und auch Bert Buchholz, Jagdpächter und Mitglied im Vorstand der Jagdgenossenschaft meint: „Was die Vogelwelt angeht, ist dort bis auf ein Paar Rastvögel nichts mehr los...

Den ganzen Beitrag lesen Sie am Freitag auf der Neuhaus-Seite

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erstellt am 31.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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