Factory-Outlet-Center : Eine ganze Region feiert ihr „Wittenburg Village“

Der große Ansturm ist zwar noch Zukunftsmusik, aber wie hier in Soltau wird auch in Wittenburg die Eröffnung des Outletcenters mit Sicherheit die Massen anlocken.
Der große Ansturm ist zwar noch Zukunftsmusik, aber wie hier in Soltau wird auch in Wittenburg die Eröffnung des Outletcenters mit Sicherheit die Massen anlocken.

Großprojekt der Mühlenstadt genehmigt. Investorengruppe will in drei Jahren fertig sein

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13. Dezember 2017, 21:00 Uhr

Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Das „Wittenburg Village“ darf gebaut werden. Mit dem „grünen Licht“ aus dem Ministerium ist die Euphorie in der Mühlenstadt und auch im so genannten Hinterland riesig. In einer gestrigen Umfrage unter den führenden Politikern und Wirtschaftsförderern der Region gab es durchweg positive Resonanzen. Von vorsichtiger Vorfreude bis hin zur Euphorie. Das „Wittenburg Village“ wird in der Regel als große Chance verstanden. „Ich bin wirklich sehr erfreut“, sagt Dr. Margret Seemann, Wittenburgs Bürgermeisterin. Sie war es auch, die federführend für das große Projekt in der Region warb. Nicht aber ohne zu wissen, was jetzt auf die Verwaltung und die Stadt zukommt: „Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit.“

Volker Wünsche, Sprecher der Van der Valk-Gruppe, einem der großen Investoren der LMYE-Gruppe, macht den Menschen in der Region riesige Hoffnung. Er präzisiert nämlich direkt das Vorhaben der Investoren. „Wir könnten in den nächsten drei Jahren fertig sein. Dann muss aber wirklich alles glatt laufen, darf nichts passieren.“ Vorteil des langwierigen Verfahrens für die jetzige Genehmigung: Teile der Bauleitplanung sind bereits erledigt.

Das andernorts heftig umstrittene Outletcenter steht in der Wittenburger Region nicht unbedingt im Zentrum des Interesses. Als viel wichtiger wird hingegen der gleichfalls versprochene Bau der Schwimmhalle gesehen. Das Bad soll ja nach den bisherigen Planungen eine Mischung aus Spaß- und Schwimmbad gebaut werden. Dieses Thema lässt nicht nur Wirtschaftsförderer und Tourismusexperten jubeln. Die Menschen in Westmecklenburg hätten dann eine echte Alternative zu Schwerin und Wismar. Wittenburgs Bürgermeisterin Margret Seemann erinnerte gestern an die Fülle der Arbeit, die nun gerade für die Stadt und ihre Vertretung anstehe. „Wir müssen da straff arbeiten, um die jetzt anstehenden Erwartungen der Bürger zu erfüllen.“

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