Zarrentin : Ein Tag bei der Feuerwehr

Fasziniert lassen sich die Kinder von Wehrführer Jens Arndt am Rauchhaus erklären, wie sich ein Feuer ausbreitet.
Fasziniert lassen sich die Kinder von Wehrführer Jens Arndt am Rauchhaus erklären, wie sich ein Feuer ausbreitet.

Generationsübergreifendes Präventionsprojekt zur Brandschutzerziehung in Zarrentin soll nicht nur den Feuerwehrnachwuchs fördern

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15. März 2018, 21:00 Uhr

In welchen Fällen kommt die Feuerwehr zum Einsatz? In welchen Räumen einer Wohnung müssen Rauchmelder angebracht sein und auf welche Fragen muss man antworten, wenn man den Notruf alarmiert? Auf all diese Fragen wissen die Erstklässler der Fritz-Reuter-Schule Zarrentin bereits die Antwort und doch sind noch viele unbeantwortet. Und so löchern sie Gemeinde- und Ortswehrführer Jens Arndt bei ihrem Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Zarrentin.

Die Stippvisite ist Teil des derzeit durchgeführten Präventionsprogramms zur Brandschutzerziehung des Schulverbandes Zarrentin und der Freiwilligen Feuerwehr der Schaalseestadt, finanziell gefördert durch den Europäischen Sozialfonds. Unter dem Titel „Ob groß, ob klein – Brandschutzerziehung muss sein“ läuft das generationsübergreifende Projekt bereits seit letztem November. „Mit unserem facettenreichen Konzept soll ein wertvoller Beitrag zur Branschutzerziehung und -aufklärung geleistet werden“, heißt es in der Projektbeschreibung. Die Teilnehmer werden über die Möglichkeiten der Verhütung von Bränden, dem sachgerechten Umgang mit Feuer, dem Verhalten bei Bränden, und über die Möglichkeiten der Selbsthilfe aufgeklärt. Gleichzeitig wird Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die gesellschaftliche Bedeutung der Feuerwehr näher gebracht.

das Projekt soll vorerst noch bis Ende Oktober laufen, doch sowohl Wehrführer Jens Arndt als auch Bürgermeister Klaus Draeger hoffen, danach eine weitere Förderung für das Vorhaben zu erhalten. Schließlich sei das eine sehr gute Möglichkeit, um den Nachwuchs für die Feuerwehr zu begeistert, so Klaus Draeger.

Allem voran jedoch stünde der Spaß und die Präventionsarbeit im Bereich Brandschutzerziehung. „Ich bin Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Da macht es einfach Spaß zu sehen, wie begeistert die Schüler sind, wenn sie an den Kursen und Aktionen teilnehmen“, sagt Wehrführer Jens Arndt.

Doch nicht nur Besuche bei der örtlichen freiwilligen Feuerwehr sind Teil des Projektes zur Brandschutzerziehung. Es würden ebenfalls Aktionen an Schulen sowie Eltern-Kind-Kurse angeboten, um nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern ebenso Erwachsene für das Thema zu sensibilisieren.

An diesem Tag jedoch begrüßen Jens Arndt und seine Kollegen eine Hortgruppe der Fritz-Reuter-Schule.

Aufgeweckt und neugierig lassen sich die Erstklässler alle Eigenheiten zeigen, die die Feuerwehr zu bieten hat. So auch Laurence Lack. Auf die Frage, was das interessanteste an diesem Tag für ihn war, antwortet der Siebenjährige, ohne lange überlegen zu müssen: „Das Feuerwehrauto“.

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