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Sportler feiern : Ein Stück gelebte Solidarität

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Wittenburger Sportverein e. V. feierte am Wochenende 70. Geburtstag

von
erstellt am 11.Sep.2016 | 20:30 Uhr

„Ehrenamtliches Engagement in einem Sportverein dient dem Gemeinwohl und somit dem sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, ist also auch ein wichtiges Stück gelebte Solidarität“, betont Dr. med. Peter Warncke. Schließlich weiß der Mediziner als Präsident des Wittenburger Sportvereins e. V., wovon er spricht. Dieses Amt hat der 58-Jährige seit 13 Jahren inne. Derzeit verfügt der Verein über 249 Mitglieder im Alter zwischen drei und 60 Jahren.

„146 Mitstreiter sind unter 18 Jahren“, rechnet der gebürtige Dömitzer freudig vor. Und holt ein bisschen in die Vergangenheit aus. „Angefangen haben wir mal mit Fußball, Wasserball und Tischtennis. Später kam Boxen, Ski-Langlauf und Bobfahren hinzu. Der berühmteste Wasserballer, den Wittenburg hervorgebracht hat, heißt Harald Ringstorff. Der bekannteste Boxer ist Michael Timm.“

Seit 1991 sei der sportliche Zusammenschluss ein reiner Fußballverein gewesen, ab 2014 seien die Sportmäuse, also Mädchen und Jungen im Alter von drei bis zehn Jahren für Spiel, Spaß und Bewegung hinzugekommen. Im Jahre 2015 seien die Leichtathleten hinzugestoßen, als Gruppe der Neun- bis 13-Jährigen. Heute vereint der Wittenburger SV also drei Sparten unter seinem Dach.

„Was alle Übungsleiter leisten ist unbezahlbar. Sie binden sich soviel Freizeit ans Bein, für Training und Wettkämpfe am Wochenende. Das muss man ihnen wirklich hoch anrechnen“, lobt Warncke, der früher auch mal Fußball und Volleyball gespielt habe. Für ihn sei der Sportverein ein Ort der Begegnung. „Es gibt bei uns Familien, die sind schon in der dritten Generation dabei.“ Der Zusammenhalt sei wie der einer großen Familie.

„Das Wichtigste ist aber unser Vorstand, der macht die Hauptarbeit“, anerkennt Warncke weiter im SVZ-Gespräch. Hier sei bereits die nächste Generation ins Boot geholt worden, um die Vereinsarbeit am Laufen zu halten. Und der Präsident nennt Juliane Lüpken, Anne Thieler, Katharina Kammlodt, Ulrike Mulks, Norbert Schumann und Rainer Marg, die ihn im Amt rege unterstützten. In Eigenregie sei auch das Sportlerheim am Friedensring renoviert worden. „Wir haben die Bänke am Sportplatz umgesetzt und saniert sowie das Geländer gestrichen. Maren und Silvio Wulf haben vor etwa einem Jahr die Versorgung auf dem Sportplatz übernommen. Das alles ist lobenswert“, berichtet Warncke überdies. Am Freitag Abend ehrte der Kreisfußballverband in einer Feierstunde im örtlichen Rathaus mit Gästen aus Politik und Wirtschaft verdienstvolle Sportler des Wittenburger SV mit Ehrennadeln und Urkunden.

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