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Polizei : Ein Polizist mit Leib und Seele nimmt den Abschied

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Egon Gruhlich hat das Geschehen in der Region über Jahrzehnte mitgeprägt

svz.de von
erstellt am 16.Feb.2015 | 17:03 Uhr

„Ich glaube, ich bin mit Leib und Seele Polizist gewesen“, erzählte Egon Gruhlich gestern auf dem Empfang zu seiner Verabschiedung. Das ist deutlich untertrieben, schließlich hat der Erste Polizeihauptkommissar die Geschicke der ganzen Region seit der Wende mitbestimmt wie kaum ein anderer.

Gruhlich, ein geborener Waschower, begann bereits 1980 seine Laufbahn bei der Polizei, als Verkehrspolizist in Hagenow. Die wilden und teils auch chaotischen Wendezeiten erlebte er als Oberleutnant. Noch gut in Erinnerung sind ihm die Zustände in der Wendezeit bei der Zulassung der vielen neuen Westautos. Schon damals kreuzten sich die Wege Egon Gruhlichs und seines heutigen Chefs Hans-Peter Günzel, dem Chef der Polizeiinspektion Ludwigslust. Günzel gab zu, dass er Gruhlich, der die letzten Jahren Chef der Hagenower Kriminalpolizei war, nur sehr ungern ziehen lasse. Zumal sich der Waschower in seiner fast 35-jährigen Laufbahn bei der Polizei nie vor Aufgaben gedrückt habe. So trug er lange Jahre Verantwortung für die Autobahnpolizei in Stolpe, erlebte dort die Zeiten der A- 24-Sanierung und des rasanten Verkehrsanstieges mit den entsprechenden Unfällen. Nach einer Strukturreform wurde er zum Revierleiter in Boizenburg berufen und trug dort lange Jahre die Verantwortung für die Sicherheit der Region.

Lesen Sie ausführlich in der morgigen Printausgabe.

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