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Freiwillige Feuerwehren Gresse und Boizenburg : Ein ganz großer Tag für die Kleinen

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Das erste Team aus Hohen Viecheln hat bei dem zweiten Elbepokal-Lauf im Löschangriff für Jugendfeuerwehren gewonnen. Doch gewonnen haben am Sonnabend alle, die der Hitze trotzten und ihr Bestes gaben.

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erstellt am 19.Aug.2012 | 08:29 Uhr

Gresse | Das erste Team aus Hohen Viecheln hat bei dem zweiten Elbepokal-Lauf im Löschangriff für Jugendfeuerwehren gewonnen. Es brauchte lediglich 16,53 Sekunden, um die 60 Meter lange Strecke zu laufen und am Ende die Dose mit dem Strahl aus dem Löschschlauch abzuschießen. Der Vorjahressieger schaffte das in 17,06 Sekunden. Damit erreichte Gresse einen sehr guten zweiten Platz, meinte zufrieden Bernd Schröder.

Doch gewonnen haben am vergangenen Sonnabend alle, die auf dem Platz der Gemüsebauern zwischen Schwartow und Gresse der Hitze trotzten und ihr Bestes gaben. Zum zweiten Mal nach 2011 veranstaltete Gresse mit Unterstützung der Boizenburger Wehr diesen Wettstreit. Dafür reisten 16 Mannschaften aus Westmecklenburg an, von Kummer und Hohewisch, über Dorf Mecklenburg und Groß Stieten, bis hin zu Neu Gülze, Bengerstorf und Lüttow. Alles in allem sorgten mehr als 450 Menschen für lebhaftes Treiben.

Bernd Schröder dankt den vielen Helfern, die als Betreuer und Wertungsrichter ihrerseits den Wettkampftag zu einem Erfolg werden ließen. Ohne die Sponsoren hätte er auch nicht über die Bühne gehen können, die es erfreulicherweise wieder gab, so der Wehrführer aus Gresse.

Absolut gelungen! Das Resümee gilt für den zweiten Elbepokal-Lauf ebenso wie für eine Premiere, die auf dem selben Platz zeitgleich stattfand. Zum ersten Mal luden die Organisatoren zu einem Florian-Treff ein. Er bestätigte eindrucksvoll, was viele sicherlich ahnen: Schon die ganz Kleinen sind Feuer und Flamme für die Feuerwehr. Total begeistert meisterten die Sechs- bis Zehnjährigen ihre verschiedenen Stationen, um im fairen Wettstreit, bei dem natürlich der Spaß an erster Stelle stand, auch unter sich die Besten zu ermitteln.

Nun, die Floris kürten ihren Sieger. Der war übrigens aus Lübtheen angereist und damit aus jenem Ort, an dem diesbezüglich alles begann. In der Lindenstadt erlebte 2005 die erste Floriangruppe von Mecklenburg-Vorpommern mit damals zwölf Mädchen und Jungen ihre Geburtsstunde. Dass sich am Sonnabend mehr als 200 kleine "Floriane" trafen, zeigt die mehr als beachtliche Entwicklung in diesem Bereich der Nachwuchsförderung. Von hier erhalten die Jugendfeuerwehren ihre neuen Mitstreiter, die später in der Regel die aktiven Einsatzkräfte verstärken. So kann Nachwuchsarbeit funktionieren, dachten sich wohl auch jene, die für den ersten Florian-Treff Fördermittel aus dem Bundesprogramm Toleranz fördern, Kompetenz stärken bewilligten.

Bei so viel Erfolg auf der ganzen Linie wäre es sehr schön, wenn sich im nächsten Jahr alle beim dritten Elbepokal-Lauf und zweiten Florian-Treff hier wieder gemeinsam begegnen können.

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