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Schritt ins 21. Jahrhundert : Edel-Funkstrecke für die Pätower

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Spezialnetz für Internetempfang in Pätow/Steegen ist fertig / Gemeinde will Bürger am 13. Mai über Vorzüge informieren

von
erstellt am 05.Mai.2014 | 15:46 Uhr

Der Gang ins Internet war in Pätow bisher sehr holprig und vor allem unendlich langsam. Doch nun hat man dort den Schritt vom Mittelalter ins 21. Jahrhundert vollzogen. Denn in der Gemeinde ist in den vergangenen Monaten ein Funknetz aufgebaut worden, das enorm leistungsfähig und zudem auch stabil ist. Mit „man“ sind in dem Fall die Gemeinde, die Wemag-Tochter WemaCom und das Land gemeint, die alle in das nicht gerade billige Projekt reinbutterten. Im Ergebnis musste zwar auch die Gemeinde etwas mehr als 6000 Euro zahlen, bekommt aber dafür ein Funknetz der besonders edlen Art.

Denn die Masten, die in Steegen sowie auf dem Bergrücken in Richtung Pätow stehen, sind direkt per Glasfaserleitung an das Wemag-Netz angeschlossen. Da für dieses Netz auch noch eine spezielle Funkfrequenz vergeben wurde und die Masten auch per Datenleitung in Sachen Kapazität hoch abgesichert sind, kommen erstaunliche Leistungen zustande, wie Steven Hufnagel, der Internet-Beauftragte im Hagenow-Land gestern bestätigte. „Wir haben das getestet. Im Downloadbereich ist zwischen 6 und 50 Mbit pro Sekunde alles drin und das auch noch garantiert. Störungen durch Grünbewuchs, wie bei anderen Netzen, spielen hier nur noch eine untergeordnete Rolle. Und selbst, wenn alle in der Gemeinde angeschlossen wären und alle gleichzeitig extrem im Netz unterwegs wären, gäbe es so gut wie keinen Leistungsabfall.“

Bürgermeister Holger Maty, der das Vorhaben wesentlich mit vorangetrieben hat, will natürlich nun, dass das Projekt endgültig zum Erfolg wird. Dafür müssen die Bürger überzeugt werden, dass sie entsprechende Verträge abschließen. Was das alles kosten kann und wie die Modalitäten sind, das soll am 13. Mai ab 19 Uhr auf einer Bürgerversammlung im Pätower Gemeindehaus besprochen werden, wo auch Experten der Firma WemaCom sein werden. Experte Hufnagel ist sich sicher, dass das Angebot überzeugen wird. Von den Preisen her sei das Angebot mit anderen im Markt durchaus vergleichbar. Doch ohne einen Vertrag und ohne die entsprechende Ausrüstung könne man das Angebot eben nicht nutzen. Sicher sei z. B., dass eine Außenantenne benötigt werde. Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Dienstag.

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