Lübtheen : E-Autos sind noch Exoten im Land

Einmal volltanken bitte: An der Steckdose bei der Firma Brüggen lädt Thomas Kiszkiel sein Auto während er arbeitet.
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Einmal volltanken bitte: An der Steckdose bei der Firma Brüggen lädt Thomas Kiszkiel sein Auto während er arbeitet.

33 eMobile sind aktuell im Landkreis angemeldet. Viele potentielle Nutzer seien noch verunsichert. MV bildet deutschlandweit Schlusslicht

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04. November 2016, 21:00 Uhr

Wenn Thomas Kiszkiel morgens auf Arbeit kommt, ist sein erstes Ziel die Steckdose. Denn hier kann er sein Auto tagsüber „volltanken“. Die Ladestation für Elektrofahrzeuge ist noch ganz neu bei der Firma Brüggen. Seit rund einem Monat bietet das Fahrzeugwerk diesen Service seinen Mitarbeitern und Gästen.

Noch ist Thomas Kiszkiel jedoch der einzige Angestellte, der ein E-Auto fährt. Im März diesen Jahres entschied er sich für die umweltfreundliche Fortbewegung. „Ich habe lange überlegt und nachgerechnet, ob sich ein Elektroauto wirklich lohnt“, erzählt der 33-Jährige. Er habe sich über die verschiedenen Modelle intensiv informiert. Auch darüber, wieviel man einspare.

Wieviele Ladestationen es derzeit im Land gibt, darüber lässt sich jedoch noch keine genaue Aussage treffen. Die Frage der Ladeinfrastruktur sei derzeit eine zentrale Klippe beim Ausbau der eMobilität, wie es aus dem Ministerium heißt.

Hintergründe dazu lesen Sie in unserer Printausgabe am Wochenende.

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