Täter stehlen Schmuck und Geld : Dreiste Diebe rauben Eigenheime aus

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Die Polizei warnt vor Dieben, die im Schutz der Dunkelheit in Häuser einbrechen. Ob alle Einbrüche in der Region Hagenow und Ludwigslust von ein und denselben Täter begangen wurden, muss noch ermittelt werden.

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01. Dezember 2010, 09:15 Uhr

Hagenow/Ludwigslust | Die Polizei warnt vor Dieben, die vielfach im Schutz der Dunkelheit dreist in Einfamilienhäuser einbrechen. In der Region Hagenow drangen sie beispielsweise in Bandenitz über das Kellerfenster ein, in einem weiteren Fall in Hagenow kamen sie über die Terrassentür. Der Schaden liegt in beiden Fällen bei mehreren tausend Euro. So wie in der Hagenower Region musste die Polizei in Ludwigslust gleich vier Einbrüche in Wohnhäuser in der Zeit vom 19. Oktober bis 3. November dieses Jahres aufnehmen: Im Wohngebiet Morgenbergweg, Am Branden, Ahrensburger Ring sowie Am Ellerbusch gelangten unbekannte Täter durch das Aufhebeln von Terrassentüren oder Fenstern in Einfamilienhäuser ein. Dort durchsuchten sie Zimmer und stahlen Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro.

Ob alle Einbrüche von ein und denselben Täter begangen wurden, muss noch ermittelt werden. Die Polizei ist in allen Fällen auf der Suche nach Zeugen. Hinweise auf die Einbruchdiebstähle nimmt die Ludwigsluster Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 03874/4110 entgegen. Die Hagenower Polizei ist unter 03883/6310 zu erreichen. "Die Vorgehensweise der Täter ist fast identisch. Außerdem wurden durch die Einbrecher Häuser ausgespäht, deren Besitzer zur Tatzeit nicht daheim waren", weiß Rüdiger Leo von der Kripo Ludwigslust. Da sich in dem Ludwigsluster Wohngebiet etwa 100 Eigenheime befinden, hofft der Kriminalhauptkommissar nun auf mögliche Zeugen aus der Bevölkerung. Die Polizei rät bei längerer Abwesenheit der Eigentümer die Häuser durch Verwandte, Bekannte und Nachbarn bewohnt erscheinen zu lassen und Hinweise auf Abwesenheit vermeiden, deshalb Briefkasten leeren lassen oder Lichtquellen über Schaltuhren betreiben.

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