Wittenburg : Drei Tage im Zeichen des Holzadlers

Überall in der Motelstadt wird bereits für das bevorstehende Ereignis geworben.
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Überall in der Motelstadt wird bereits für das bevorstehende Ereignis geworben.

26. Burg- und Schützenfest startet morgen in Wittenburg / Drei ereignisreiche Tage geplant / In diesem Jahr erstmals freier Zutritt zu allen Veranstaltungen

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04. Juni 2015, 08:00 Uhr

„Dieses Jahr wird es zu allen Veranstaltungen freien Zutritt geben“, betont Michael Luchs, seines Zeichens 1. Vorsitzender der Wittenburger Schützenzunft 1514 e. V. Denn von morgen an, Freitag, den 5., bis zum Sonntag, dem 7. Juni, feiern die rund 80 Aktiven des Vereins zusammen mit Einheimischen und Gästen ihr 26. Schützenfest nach der Neugründung der Zunft 1990 auf der Bürgerwiese in der Lindenstraße hinter der Feuerwehr. Im letzten Jahr, zur Jubiläumsfeier, seien etwa 400 Besucher gezählt worden, berichtet der 45-Jährige weiter, der einem der mitgliedsstärksten Vereine der Motelstadt als Oberst vorsteht. „Unsere Schützenfeste kommen bei der Bevölkerung offenbar sehr gut an“, freut sich Luchs und gibt einen ersten Ausblick zum Programm:

„Beginnen werden wir am Freitag um 15.30 Uhr mit dem Antreten der Zunft vor dem Denkmal der gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges an der Lehsener Chaussee mit anschließender Kranzniederlegung. Anschließend werden wir unseren 1. Kaiser der Zunft, Siegfried Krüger mit Bussen aus Karft abholen. Gegen 18 Uhr von dort zurück, geht es mit einem kurzen Umzug zum Marktplatz, wo dann gegen 18.15 Uhr das Schützenfestwochenende traditionell eröffnet wird. Nach den alljährlichen Beförderungen und Auszeichnungen geht es gegen 19 Uhr zum Festzelt auf der Bürgerwiese.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der gesamten Zunft bei unserem Kaiser Siegfried und seiner Frau Ursel, aber auch bei seinen beiden Rittern Horst Wiech und Andreas Langediekhoff recht herzlich bedanken. Ich bin mir sicher, dass sein Einsatz und seine umgesetzten Ideen noch lange in Erinnerung bleiben.

Um 19.30 Uhr werden wir zum 1. Mal in der Neuzeit einen Volksschützenkönig ausschießen. Dazu wird – wie auch beim Königsschießen – mit der Armbrust auf einen Holzadler geschossen. Wer das letzte Stück des Vogels vom Mast entfernt, wird der 1. Volksschützenkönig und wird einen Pokal und ein 30-Liter- Faß Bier erhalten.“

Übrigens: Jeden Freitag findet ab 19 Uhr im Schützenhaus am örtlichen Schwimmteich ein Schießen für jedermann statt. Wer also testen möchte, ob sich Kimme und Korn bei ihm ruhig verhalten, ist herzlich eingeladen.

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