Dreilützow : Drei Dreilützower Schlossgeister

Bereiten das Projekt Artenvielfalt vor: Luise Schmidt, Clara Heckeroth und Ludwig Gerdes (v.l.).
Bereiten das Projekt Artenvielfalt vor: Luise Schmidt, Clara Heckeroth und Ludwig Gerdes (v.l.).

FSJler unterstützen Mannschaft um Stefan Baerens / Schullandheim lädt am kommenden Sonntag zum Benefizessen ein

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13. März 2018, 05:00 Uhr

Was mache ich nach der Schule? Welche Studienrichtung ist für mich interessant? Junge Leute, die sich nach dem Schulende Klarheit über ihre berufliche Zukunft verschaffen wollen, können dafür einen Freiwilligendienst nutzen. Die neue Saison beginnt im Herbst 2018. Gegenwärtig läuft die Bewerbungszeit.

Im Schullandheim der Caritas in Dreilützow sind es junge Leute, die in vier verschiedenen Freiwilligendiensten mithelfen, den „Laden am Laufen“ zu halten.

Nach den Worten von Stefan Baerens, dem Leiter des Hauses, handelt es sich dabei um den Bundesfreiwilligendienst, um das Freiwillige Jahr in der Kultur, das Freiwillige Jahr in der Denkmalpflege sowie das FÖJ, das Freiwillige ökologische Jahr. Jeder Freiwilligendienst ist bei einem anderen Träger, Verein, angesiedelt. Das jüngste Projekt, an dem sie mächtig mitwirken, ist das Benefizessen, zu dem des Haus am kommenden Sonntag einlädt. „Vieles wäre bei uns nicht möglich, wenn wir nicht die jungen Leute hätten“, sagt Stefan Baerens über seine Freiwilligendienstler. Sie machen eben auf dem Gebiet der Gemeinwesenarbeit mehr als einen Helferjob. Und das Haus nimmt auch für die neue Saison wieder Bewerbungen an. Er wünsche sich insbesondere, dass sich auch junge Leute aus der Region um Westmecklenburg um einen Platz im Caritas-Schullandheim Dreilützow bewerben.

Das hat im vergangenen Jahr Luise Schmidt (19) aus Schwerin getan. Sie kam nach dem Abitur im September 2017 nach Dreilützow und engagiert sich seitdem im Freiwilligen sozialen Jahr der Kultur. Der Träger ist in ihrem Fall das Erzbistum Hamburg. „Ich hatte nicht so viele Erwartungen, wollte einfach sehen, wie das hier läuft. Und ich wollte schauen, ob die Arbeit mit Kindern etwas für mich ist. Ich möchte nach Abschluss des Jahres studieren“, sagt sie.

Ihre „Kollegin“ bei den Dreilützower Schlossgeistern ist Clara Heckeroth (19). Sie kommt aus Hessen und ist bis zum Herbst im Freiwilligen Jahr der Denkmalpflege tätig. Träger ist der Internationale Jugendgemeinschaftsdienst (IJGD) Wismar. Nach ihrem Abitur ist sie seit September 2017 in Dreilützow. „Mir geht es vor allem darum, handwerkliche Arbeiten auszuführen, aber auch mit Kindern zu arbeiten. Ich habe erwartet, dass es hier abwechslungsreich wird und ich mit vielen Menschen zu tun habe. Ich werde mich nach dem Jahr für ein duales Studium in der sozialen Arbeit bewerben“, sagt sie. An ihrer Seite steht Ludwig Gerdes (18) aus Gadebusch, der als „Bufdi“, Bundesfreiwilligendienstler, ein soziales Jahr absolviert. Nach der mittleren Reife und dem Fachgymnasium hat er sich in Dreilützow beworben. „Ich wusste, dass es hier im Schullandheim nicht langweilig ist. Ich möchte in die Arbeitswelt reinschnuppern, und ich finde die Abwechslung durchaus interessant. Nach dem Jahr werde ich mich um ein Fachschulstudium bewerben“, sagt er zu seinen Plänen. Zum Team gehört außerdem Mariele Zabel, die ein Freiwilliges ökologisches Jahr absolviert. Von September 2017 bis Herbst 2018 sind die vier im Dreilützower Schullandheim die fleißigen Schlossgeister, die der Mannschaft um Stefan Baerens zur Seite stehen.

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