Boddin : „Die Vorbereitungen sind soweit“

Bürgermeister Bernd Ankele hofft, dass der Ersatzneubau der Kita in Boddin noch dieses Jahr beginnt.
Bürgermeister Bernd Ankele hofft, dass der Ersatzneubau der Kita in Boddin noch dieses Jahr beginnt.

Gemeindevertreter bestimmen Fachplaner für Neubau der Kita „Katz und Maus“ Bürgermeister hofft auf Baubeginn in diesem Jahr

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13. Februar 2018, 05:00 Uhr

Die Planungen sind noch nicht einmal in die abschließende Phase eingetreten, da hat sich der Kostenrahmen schon erhöht. Damit war aber auch beim Projekt „Ersatzneubau Kindertagesstätte Boddin“ zu rechnen. Bürgermeister Bernd Ankele tat es zumindest, und hatte zuletzt die beauftragten Architekten aus Schwerin beauftragt, die Kosten noch eimal genau zu überprüfen. Diese werden aktuell auf rund 1,78 Millionen Euro geschätzt und stiegen somit um 70 000 Euro. In Anbetracht von Kostenexplosionen bei anderen Bauvorhaben, zeigte sich Bernd Ankele damit noch zufrieden. Wie er auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter Wittendörps erklärte, hat der Anstieg auch gute Gründe. „Die Erhöhung ergibt sich aus dem neuen Raumbedarf. Anstatt 35 sollen in Boddin künftig 51 Kinder betreut werden können. Damit steigen auch die Kosten für die Ausstattung der Kita.“ Das bestätigte auch Kerstin Riediger, Leiterin der Kita „Katz und Maus“: „Im Moment haben wir eine Betriebserlaubnis für 35 Kinder. Unsere Bedarfsermittlungen zeigen aber, dass die Zahl der zu betreuenden Kinder auf jeden Fall steigen wird.“

Und diesen Bedarf solle die neue Kita selbstverständlich abdecken können, meint der Bürgermeister. Gebaut wird die Einrichtung auf dem Grundstück des jetzigen Kindergartens. „Eine bessere Alternative haben wir leider nicht“, so Ankele. Für die Kita-Kinder bedeutet das, sie müssen, solange gebaut wird, das Grundstück verlassen. „Die Kinder kommen für die Bauzeit im Gemeindehaus in Boddin unter. Da der Platz dort wahrscheinlich nicht ausreichen wird, werden wir wohl nicht darum herumkommen, zusätzlich Container aufstellen zu müssen.“ Gut ein Jahr, so sei der jetzige Stand der Planungen, werde es diese Übergangslösung geben. Wann der Umzug erfolgt, stehe allerdings noch nicht genau fest. „Es wäre schön, wenn es dieses Jahr noch mit dem Neubau losgeht. Darauf richtet sich im Moment auch alles aus. Die Vorbereitungen sind soweit und auch die Fördermittel sind beantragt“, sagt Bernd Ankele mit Blick auf den noch ungenauen Zeitplan.

Damit dieser nun konkrete Formen annehmen kann, haben die Gemeindevertreter nun auch grünes Licht für die erweiterten Planungen gegeben. „Der Vorgang ist: Wir bauen eine Kita neu, und dabei muss man Geld für die Planungen ausgeben“, erklärt Georg Etmanski, Vorsitzender des Bauausschusses der Gemeinde Wittendörp. Nachdem schon die Architekten über eine Ausschreibung gefunden und beauftragt wurden, habe man das Verfahren nun auch für die Fachplaner durchgeführt. Bei dem Finanzvolumen des Vorhabens habe es eine europaweite Ausschreibung sein müssen. „Es ist ein aufwändiges Verfahren mit viel Papierkram“, so Etmanski. Schließlich habe eine Kommission die besten Kandidaten unter den eingegangenen Bewerbungen ermittelt. Nachdem die Gemeindevertreter den Vorschlägen zustimmten, kann die Verwaltung nun einen Planer für die Freianlagen, einen für das Tragwerk (Statik) und einen für die technische Ausstattung beauftragen. Sie werden nun versuchen die Wünsche der Beteiligten umzusetzen. Und da gibt es einige, wie Kerstin Riediger verrät. „Wir alle hätten beispielsweise gerne einen großen Bewegungsraum. Nun wollen wir zusätzlich noch die Eltern mit in die Planungen einbeziehen. Und auch die Kinder haben schon aufgemalt, wie sie sich ihre neue Kita vorstellen.“

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