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Landesforsten Nioedersachsen : Die „Trümmerfrauen“ des Waldes

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Frauen pflanzten in der Nachkriegszeit Millionen kleiner Bäume. Riesige Kahlflächen waren während und kurz nach dem Krieg entstanden

svz.de von
erstellt am 13.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Der Wald in Niedersachsen stammt in weiten Teilen aus Frauenhand: Frauen pflanzten in der Nachkriegszeit Millionen kleiner Bäume und forsteten damit riesige Kahlflächen wieder auf. Um diese Leistung zu würdigen, folgten dreißig ehemalige Kulturfrauen einer Einladung der Niedersächsischen Landesforsten zur Festveranstaltung nach Neustadt-Otternhagen.

In Folge der starken Übernutzung der Wälder seit den 1930er Jahren bis etwa 1950 entstanden in Niedersachsen unvorstellbare 140 000 Hektar Kahlflächen im Wald. In den Landesforsten allein 60 000 Hektar, die Jahr für Jahr mit etwa 24 Millionen Setzlingen bepflanzt wurden – eine unglaubliche Leistung. „Ohne die Kulturfrauen, den Trümmerfrauen des Waldes, gäbe es wahrscheinlich den Wald, wie wir ihn heute kennen, nicht“, hebt Dr. Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten, die historische Leistung hervor.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-Paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Donnerstag.

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