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Arbeitsmarkt : „Die sechs Prozent sind im Bereich des Möglichen“

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Bundesagentur für Arbeit erwartet 2015 eine vorsichtige Fortsetzung der positiven Entwicklung

von
erstellt am 07.Jan.2015 | 10:38 Uhr

Das Rekordjahr bei der Arbeitslosenstatistik im positiven Sinne ist im Dezember mit einem soliden Ergebnis zu Ende gegangen. Im Dezember betrug die offizielle Quote 7,0 Prozent. Im Vorjahr hatte sie noch bei 7,6 Prozent gelegen.

Geschäftsstellenleiterin Marion Braun war mit de, Jahr 2014 schon sehr zufrieden. „Die Arbeitslosigkeit in unserer Region ist deutlich zurückgegangen. Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 6864 Menschen, die sich arbeitslos gemeldet haben. Klingt viel, das sind aber 217 weniger als Im Vorjahr.“ Dem gegenüber stand eine deutlich höhere Zahl von Menschen, die Arbeit gefunden haben, nämlich 7098. Beide Zahlen sprechen dafür, dass auf dem regionalen Arbeitsmarkt immer noch viel Bewegung herrscht. Braun: „Unsere Erfahrung ist, das viele, die arbeitslos werden auch relativ schnell wieder Arbeit finden.“

So steht jetzt z. B. fest, dass viele saisonal bedingte Arbeitslose bereits in den ersten Januartagen wegen der günstigen Witterung wieder Arbeit gefunden haben.

Im Dezember lag die Arbeitslosenquote im Landkreis bei 7,9 Prozent, im gesamten Schweriner Bereich der Agentur für Arbeit betrug sie 8,6 Prozent. Das sind Zahlen, die seit der Wende nicht registriert wurden.

Für dieses Jahr sehen die Experten der Bundesagentur Zeichen für eine stabile Entwicklung oder sogar einen weiteren moderaten Rückgang der registrierten Arbeitslosen. Marion Braun geht für ihren Bereich von stabilen Zahlen um die 6 Prozent bei der Arbeitslosenquote aus, wenn die wirtschaftlichen Bedingungen so bleiben.

Im Dezember waren 413 Arbeitsstellen gemeldet. Nach wie vor werden Fachkräfte im Dienstleistungsbereich, darunter versteht man z. B. Servicekräfte im Hotel- und Gaststättenbereich, im Call-Center-Bereich oder auch Reinigungskräfte.

Gute Chancen auf Einstellung haben auch Lageristen, Lebensmitteltechniker, Köche, Produktionshelfer. Extrem gesucht werden Erzieher, Fachkräfte im Bereich Metall und Elektro sowie Kraftfahrer. Der seit Jahresbeginn geltende Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde wird sich aus Sicht der Agentur mit hoher Sicherheit auf den Arbeitsmarkt auswirken.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Donnerstag.

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