Zarrentin : Die Schaale gestern und heute

Kerstin Didt und Frank Schmidt
Kerstin Didt und Frank Schmidt

Wanderung an der Schaale am Sonnabend, dem 26. September

svz.de von
24. September 2015, 17:20 Uhr

Die Schaale hat eine spannende Geschichte aufzuweisen, auch wenn man es dem beschaulichen Gewässer nicht mehr ansieht. Im stillen Wasser des Flüsschens und an seinen unzugänglichen Ufern finden heute viele Tiere und Pflanzen Lebensraum, die an anderen Orten Deutschlands selten geworden sind. Der Fischotter zählt dazu, aber auch der Eisvogel, die Kolbenente und viele seltene Libellenarten. Heute ist das Schaaletal als Naturschutzgebiet und als FFH- Gebiet ausgewiesen. Steht man auf der Brücke am Wanderweg der Schaale, kann man sich nur schwer vorstellen, dass das Gewässer vom sechzehnten bis ins achtzehnte Jahrhundert ein wichtiger Schifffahrtweg war. 13 Schleusen regelten den Flusslauf zwischen dem Schaalsee und der Stadt Lüneburg. In den Wäldern rund um den See wurde Holz geschlagen und auf dem Wasserweg zu den Salinen nach Lüneburg geflößt. In umgekehrter Richtung transportierten Lastkähne das wertvolle Salz. Zu einer ca. zweistündigen Wanderung entlang der Schaale laden Frank Schmidt und Kerstin Didt aus dem Biosphärenreservatsamt ein. Der Biologe und die Rangerin kennen nicht nur die Geschichte des Flüsschens sondern auch viele Tiere und Pflanzen, die an seinen Ufern leben. Die Wanderung führt auch zur neu errichteten Fischtreppe bei Schaalmühle. Treff ist um Sonnabend dem 26. September um 10 Uhr am PAHLHUUS. Spenden sind willkommen.


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