Neuhaus : Die Runde verzeiht keinen Fehler

Birgitt Klettke (l.) und ihr Schützling Folke Groß. Beim Hallenbiathlon kann ein Fehler schon eine gute Platzierung kosten.
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Birgitt Klettke (l.) und ihr Schützling Folke Groß. Beim Hallenbiathlon kann ein Fehler schon eine gute Platzierung kosten.

Birgit Klettke trainiert den Nachwuchs des Schützenvereins Neuhaus - Carrenzien im Hallenbiathlon, Heim-Wettkampf steht kurz bevor

svz.de von
14. Februar 2018, 12:00 Uhr

So klein, wie es sich anhört, sind sie gar nicht mehr. Die Teilnehmer am Training der „Mini“-Abteilung des Schützenvereins Neuhaus - Carrenzien sind immerhin bis zu 14 Jahre alt. „Mit Mini meinen wir auch nicht unbedingt das Alter, sondern eher, dass sie mit dem Lichtpunktgewehr schießen“, meint Birgit Klettke. Die 47-Jährige trainiert den jüngsten Nachwuchs des Vereins im Hallenbiathlon. Bei der schneefreien Variante der bei Zuschauern beliebten Wintersportart muss abwechselnd gelaufen und geschossen werden. Letzteres am besten fehlerfrei, denn die kleinen 70-Meter-Sprintrunden in der Halle, verzeihen kaum einen Ausrutscher an den Schießscheiben. „Drei Runden müssen gelaufen werden und zwischendurch zweimal liegend geschossen. Für jeden Schießfehler gibt es eine Zeitstrafe von fünf Sekunden“, erklärt Klettke den Ablauf eines Rennens. „Das gilt für alle Altersklassen.“

Jeden Montagnachmittag trainieren die Kinder und Jugendlichen in Neuhaus. Zurzeit besonders mit Blick auf den 4. Hallenbiahtlon im Amt Neuhaus für jedermann, der am Sonntag, den 25. Februar, ab 10 Uhr in der Sporthalle an der Grundschule stattfindet. Teilnehmen können daran Kinder Jugendlich die zwischen 2001 und 2012 geboren sind. Gestartet wird in sechs verschiedenen Altersklassen. „In den Pausen können sich dann gerne mal die Erwachsenen ausprobieren. Das hatten wir auch schon mal gemacht und es kam als Lückenfüller gut an“, erzählt Birgit Klettke. Anmelden können sich Interessierte noch bis zum 21. Februar, Informationen dazu gibt es auch auf www.sommerbiathlon.net.

„Vielleicht findet sich ja aber auch noch der ein oder andere, der generell bei uns mitmachen möchte“, so die Trainerin. „Donnerstags könnte ich immer noch Anfänger trainieren. Sie können ruhig mal am Montag vorbeikommen und zusehen.“ Und das obwohl der Verein in der Nachwuchsabteilung, alles andere als schlecht aufgestellt ist. „Seitdem wir aktiv die Jugend mit unserem Sommerbiathlon-Angebot angesprochen haben, haben wir keine Nachwuchsprobleme mehr. Aber uns fehlt so ein bisschen das mittlere Alter“, erzählt Klettke. Also die Altersgruppe, die die Kinder trainieren kann. Da klaffe im Verein ein Loch. Auch Birgit Klettke selbst ist noch nicht allzu lange im Verein. „Ich bin als Mutter hierher gekommen. Mein Sohn trainiert hier im Verein. Und irgendwann habe ich dann selbst mitgemacht. Seit drei Jahren bin ich jetzt dabei“ - und das mit unübersehbarem Eifer.

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