Probst Jesar : Die Nacht zum Bade-Tag machen

Blick auf das Waldbad Probst Jesar.
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Blick auf das Waldbad Probst Jesar.

Wasserwacht Lübtheen lädt am Sonnabend, dem 15. August, von 21.30 Uhr bis Mitternacht zum Schwimmen nach Probst Jesar ein

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11. August 2015, 19:00 Uhr

Mal ganz legal nachts im Schwimmbad herumtollen: Das Team der Wasserwacht aus Lübtheen lädt am kommenden Sonnabend, dem 15. August, von 21.30 Uhr bis Mitternacht zu diesem feuchten Vergnügen ins örtliche Waldbad nach Probst Jesar ein.

„Es gibt nichts Schöneres, als im Wasser auf dem Rücken schwimmend, den nächtlichen Sternenhimmel zu bestaunen. Ich habe das schon ein paar mal alleine oder mit Freundinnen gemacht“, verrät uns gestern Jacqueline Tebeck. Die 31-Jährige ist seit 2013 im Waldbad als Meisterin für den Badebetrieb tätig.

Bei einsetzender Dunkelheit werde das Bad durch sieben LED-Lampen ausgeleuchtet. „Wir wollen ja schließlich auch, dass unsere Badegäste sehen, wo die Badeanstalt zu Ende ist. Denn nur in diesem Bereich findet das Nachschwimmen statt. Er ist mit gelben Bojen kenntlich gemacht“, erklärt die gebürtige Lübtheenerin im SVZ-Gespräch. Immer mit einem Blick auf das Geschehen im Wasser. Sicherheit geht schließlich vor. Die junge Frau vergisst auch nicht zu erwähnen, dass Ingo Raschke, der erste Vorsitzende der Wasserwacht Lübtheen, diese beliebte Veranstaltung organisiert hat. „Er hat auch eingekauft und wird die Strahler aufbauen.“

Die Wassertemperatur habe derzeit angenehme 23 Grad Celsius, berichtet Jacqueline Tebeck weiter. „Der Eintritt für das Nachtschwimmen beträgt einen Euro. Je einen Euro werden wir dann auch für gegrillte Bratwurst mit Brötchen, Bier, Sekt, und verschiedene Brausen nehmen. Wir wollen damit kein Geschäft machen, sondern nur kostendeckend arbeiten. Die Musik kommt an diesem Abend übrigens aus der Konserve.“

Baden ist an diesem Abend erwünscht, jedoch kein Muss. Wer vielleicht nur gute Freunde und Bekannte treffen will, um mit ihnen Neuigkeiten auszutauschen, kann das in Wassernähe natürlich auch machen. Wer aber Lust auf Herumplantschen hat, dem seien die große blaugelbe Gummirutsche sowie der aufgeblasene Hund wärm-stens empfohlen. Sie zu „bezwingen“, ist nämlich schwerer, als erwartet.

Jacqueline Tebeck: „Unsere Besucher können sich am Sonnabend innerhalb der Badeanstalt frei bewegen. Sie haben die Wahl, wie sich sich betätigen wollen. Nichts wird vorgeschrieben.“

Die einmalig schöne Atmosphäre, die sich bei Einbruch der Dunkelheit, einstelle, sei eine ganz besondere, gerät die Fachfrau so richtig ins Schwärmen. Zahlreiche Besucher kenne man aus den obligatorischen Badezeiten. „Es gibt tatsächlich schon so etwas wie ein Stammpublikum. Man kennt sich eben. So stellt sich schnell eine vertraute Stimmung her. Jeder, der am Nachtschwimmen teilnimmt, hat später viel zu berichten. Und von den Erinnerungen daran, zehren viele der großen und kleinen Teilnehmer meist noch Wochen und Monate später.“

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