Neustadt-Glewe : Die Meister in Sachen Edelstahl

Es geht um Qualität, um verlässliche, nachweisbare Genauigkeit beim Geschäft mit den Edelstahlteilen.   Fotos: Pohle
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Es geht um Qualität, um verlässliche, nachweisbare Genauigkeit beim Geschäft mit den Edelstahlteilen. Fotos: Pohle

In Neustadt-Glewe fühlen sich die Mittelständler „Dockweiler“ und „Henkel“ in ihrer Marktnische ziemlich wohl

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23. März 2015, 13:03 Uhr

Es gibt Firmen, die öffnen nicht oft und wenn, dann nur für sehr wenige Leute, ihre Türen. Die Unternehmen Dockweiler und Henkel, beide sind im Neustadt-Glewer Gewerbegebiet an der Autobahn zu Hause, gehören dazu. Dem Unternehmerverband West-Mecklenburg ist es nun gelungen, gleich in beide Firmen mit einer Besuchergruppe zu kommen und das an einem Abend. Und die Gäste erfuhren viel von den beiden hoch spezialisierten Mittelständlern, deren Erfolg und Schicksal sich rund um das Thema Edelstahl rankt. Beide sind in relativ kleinen Marktbereichen zu Hause. Doch dort können sie viel, sehr viel sogar, agieren zudem weltweit und expandieren zum Teil sogar weiter.

Sowohl Christian Behrens, Vorstand der Dockweiler AG, als auch Firmenchef Benedikt Henkel nahmen sich nicht nur viel Zeit für die Unternehmergäste, sie wichen auch keiner Frage aus. So muss Dockweiler z. B. eine extrem aufwändige Lagerhaltung betreiben, weil die Kunde das so fordern und die Lieferzeiten der Vorlieferanten so lang sind. Das Unternehmen Henkel hat als Spezialist für Oberflächenveredlung intensive Bearbeitungsverfahren, doch die fressen Strom. Und der ist teuer in Mecklenburg, Österreich (aus dem Land kommt das Unternehmen) sei da billiger. Dass beide Mittelständler so eng zusammenwirken ist kein Zufall, Dockweiler sorgt mit seinen Edelstahlsystemen erheblich für die Auslastung der Henkel-Mannschaft. Und so ist es auch keine Wunder, dass die schon begonnenen Expansion in den amerikanischen Markt auch gemeinsam angegangen wird.

Es sind nicht einfach nur Edelstahlrohre mit ein paar Öffnungen, die da bei Dockweiler zusammengeschweißt werden. Es geht vielmehr um hochkomplexe Systeme, einer der Hauptkunden ist die Halbleiterindustrie der Welt. Und die legt extremen Wert auf Genauigkeit und Reinheit. Schließlich soll nur hochreine Luft oder Gas an die Steuerchips kommen.

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