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Wohnungsverwaltung : Die Lübtheener machen es besser

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Seit gut einem Jahr werden die gemeindeeigenen Wohnungen von der Lübtheener Wohnungswirtschaft GmbH verwaltet

von
erstellt am 17.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Hinter den Mietern der gemeindeeigenen Wohnungen liegen ziemlich scheußliche Jahre. Bei Versuchen, die Wohnungsverwaltung anzurufen wurde einfach aufgelegt, die Abrechnungen der Nebenkosten waren undurchsichtig und die Nebenkosten viel zu hoch, Reparaturen wurden schleppend oder gar nicht durchgeführt.

Das ist seit gut einem Jahr glücklicherweise vorbei. Da übernahm die Verwaltung der Wohnungen die Lübtheener Wohnungswirtschaft. Das Urteil von Geschäftsführer Lothar Luther über die vorherige Verwaltung ist vernichtend. Besonders über die Nebenkostenabrechnungen habe sich der vorige Verwalter bedient. „Wir haben erstmal alle Versicherungen gekündigt und zum Teil neu abgeschlossen, um nur ein Beispiel zu nennen“, so Lothar Luther. Er habe vor einem Jahr auch nur unter der Bedingung den Vertrag mit der Gemeinde Am Neuhaus geschlossen, dass die Nebenkostenabrechnung für 2013 nicht von der Lübtheener Wohnungswirtschaft gemacht werden muss. „Wir haben ja erst 2014 angefangen und für 2013 gar keine Buchungen. Letztendlich haben wir uns doch bereit erklärt und mit dem Zahlenmaterial des Steuerbüros die Abrechnungen gemacht. Für die Abrechnung für 2014 können die Mieter dann eine durch und durch korrekte Abrechnung erwarten, dafür lege ich meine Hand ins Feuer. Denn für das Jahr haben wir auch die Buchungen gemacht, da ist dann alles nachvollziehbar und ich denke, auch etwas günstiger. Bei uns werden keine Leistungen abgerechnet, die nicht auch erbracht worden sind.“

Die Lübtheener Wohnungswirtschaft verwaltet rund 730 Wohnungen, darunter die 104 Wohnungen aus dem Amt Neuhaus, die hauptsächlich in Neuhaus, aber auch in Sumte und in Kaarßen liegen.

Der Leerstand in den Wohnungen der Gemeinde ist mit rund einem Drittel sehr hoch. Auch hier nimmt Luther kein Blatt vor den Mund, wenn er sagt, dass sich daran wohl nicht viel ändern wird. Das läge natürlich an der Demographie und an fehlenden Arbeitsplätzen, aber ein Anteil am Leerstand sei sicher auch der schlechten Verwaltung in den Jahren zwischen 2009 und Ende 2013 geschuldet. In den Wohnungen in Lübtheen gibt es nur einen Leerstand von acht Prozent. „Das liegt an dem großen Arbeitgeber Brüggen, dass wir fast alle Wohnungen vermietet haben“, so der Geschäftsführer.

 

 

 

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