zur Navigation springen

Deutscher Mühlentag : Die Kultur des Müllerns bewahren

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Rund 1000 Besucher ließen sich gestern erklären, wie unser täglich Brot heranwächst

von
erstellt am 09.Jun.2014 | 17:15 Uhr

Wittenburg Wer schon immer wissen wollte, wie unser täglich Brot entsteht, also das Getreide heranwächst, geerntet und verarbeitet wird, der war gestern auf dem Deutschen Mühlentag an der richtigen Adresse. Der Förderkreis  Mühle Wittenburg e. V. hatte auf das Gelände der örtlichen Erdholländer-Windmühle geladen und zwischen 800 bis 1000 Besucher waren gern der Aufforderung gefolgt.  „Das Interesse am Mühlentag wächst von Jahr zu Jahr. Die Gäste wollen wissen, wie Korn zu Brot wird. Sie möchten auch jede Menge über das Geschichtliche und die historische Technik erfahren“, sagt Karl Luchs, seines Zeichens 1. Vorsitzender des Mühlenvereins. Seine Mitstreiter hatten eigens Roggen angebaut und geerntet, um in diesem Jahr die Grundstoffe für das Brotbacken für Anschauungszwecke parat zu haben.

Aber auch die Technikvorführungen waren regelmäßig dicht umdrängt. Besonders wenn Dieter Popp auf dem Mähbinder dessen Funktionsweise erklärte. Gezogen wurde er dabei von einem  Pflegetrecker der Marke Lanz Bulldog, den Friedhelm Machalsky ums Rund lenkte. Er war es auch, der die Oldtimer-Traktoren und das Geschicklichkeitsfahren vorführte. Mühlenbaumeister, Schlosser und Zimmerer beantworteten desweiteren geduldig alle Fragen zur Handwerkertradition.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen