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Hagenower Kreisblatt

11. Dezember 2017 | 03:15 Uhr

Vellahn : Die kleinen Vellahner Kita-Köche

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Neue Kindereinrichtung ist gut in ihre erste Woche gestartet Zahl der Anmeldungen steigt weiter

von
erstellt am 13.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Mit viel Eifer sind sie bei der Sache, die kleinen Köche aus der nagelneuen Vellahner Kita. Zusammen mit ihrem Erzieher Sebastian  Schwarzkopf probierten sich die Mädchen und Jungen beim Backen aus. Freiwillig, nicht eingeteilt, denn in der neuen Einrichtung haben die Kinder zumindest zu einigen Zeiten auch die Wahl, womit sie sich beschäftigen können.

„Wir sind ganz gut in unsere erste Woche gestartet“, erzählt Leiterin Maria Schmeil, während sie sich mit einem Techniker über Schließzylinder für ein paar Türen unterhält. Natürlich gäbe es auch kleinere Anlaufprobleme, natürlich müssten sich alle zehn Mitstreiter erste in ihre Aufgaben finden. Aber groß schief gegangen sei bisher nichts. Selbst den Stromausfall (Sturm) in der Küche in Jessenitz wurde kompensiert.

Gestartet ist die hochmoderne Einrichtung, die ja die ehemaligen Kitas von Camin, Rodenwalde und Vellahn in sich vereint, mit dem Versprechen auf Zuwachs. Zunächst sind es 26 Krippenkinder und 52 Knirpse aus dem Kitabereich die betreut werden. Doch schon in den kommenden Tagen wird ihre Zahl steigen. Denn fast täglich gibt es neugierigen Besuch von Eltern aus der Region, die sich den „neuen Laden“ mal im Betrieb ansehen wollen. Eilyn Brockmöller Geschäftsführerin  des Jessenitzer Aus– und Weiterbildung e.V., Träger der Einrichtung, kann damit gut leben.  „Die Neugier ist groß, wir bekommen fast täglich neue Anfragen und wir haben auch schon etliche verbindliche Anmeldungen. Damit ist klar, dass ab Januar auch neues Personal benötigt wird, um den Betreuungsschlüssel einzuhalten.

Pluspunkte sammelt die Einrichtung  natürlich vor allem durch die hellen, modernen Räume und die vielen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Pluspunkte von den Eltern gibt es auch für das Konzept des lebensweltbezogenen Ansatzes. Das gilt auch für die Öffnungszeiten, die Kita ist von 6 bis 18 Uhr geöffnet und wird auch keine Schließzeiten, etwa über die Sommermonate kennen.

Nachteil, im Vergleich zu den bisherigen Kitas, ist die jetzige zum Teil deutlich teurer. Brockmöller: „Das hängt davon ab, von welcher Kita die Eltern mit ihren Kindern kommen. Die Elternbeiträge sind von 20 bis 70 Euro je Kind teurer geworden. Das freut die Eltern natürlich nicht. Wir erleben aber auch nicht, dass es ein Riesenproblem darstellt. Viele von denen, die ihre Kinder jetzt neu angemeldet haben, fragten gar nicht nach den Beiträgen.“

Wer die Einrichtung kennenlernen will, der sollte sich den 4. November vormerken. Dann gibt es vor dem Lichterfest ab 18 Uhr auch noch ab 15 einige Führungen durch das Haus, das nicht zuletzt durch seine Beleuchtung aber durch seine Energieeffizienz glänzt.

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