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Treffpunkt für alle Generationen : Die Idee: Einer für alle in Bresegard

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Wenn auch kontrovers diskutiert – Gemeinde plant einen Ort der Begegnung

von
erstellt am 07.Apr.2016 | 12:00 Uhr

Erst war es nur ein fixe Idee: Ein Spielplatz im Dorf, ein Treffpunkt, vielleicht auch für alle Generationen. Stück für Stück reift dieser Gedanke in den Köpfen einiger Bresegarder. Als sich dann auch noch ein geeigneter Platz findet, und ein passendes Förderprogramm, packt die Gemeinde die Gelegenheit beim Schopfe und schmiedet konkrete Pläne für einen All-Generationen-Platz im Ort. Am 14. April nimmt Bürgermeisterin Marianne Röckseisen gemeinsam mit anderen Projektträgern der gemeindeübergreifenden Initiative „Hagenower Landpartie“ die Fördermittel dafür entgegen. Danach soll es schnellstmöglich mit dem Bau losgehen.

„Wir wollen aktiv etwas tun für die Gemeinschaft“, begründet Marianne Röckseisen ihr Engagement. Sie möchte die Gemeinde attraktiv machen, für alle jetzigen Bresegarder und für potenzielle neue. Und obwohl das Thema im Ort kontrovers diskutiert wurde, obwohl gefragt wurde, „brauchen wir so etwas überhaupt?“, holt die Bürgermeisterin genügend Mitstreiter ins Boot.

Mit angeschoben hat die vierfache Mutter Jana Giesa die Idee. „Es fehlt ein Spielplatz“, sagt die gebürtige Greifswalderin. Aus ihrer Heimatstadt kenne sie die Vorteile eines solchen neutralen Treffpunktes. Mit dem All-Generationen-Platz sollen sich nun bald alle Altersgruppen eingeladen fühlen, den Ort für alte und neue Kontakte, für ein aktives Miteinander zu nutzen. „Ich hoffe, dass der Platz den Zusammenhalt fördert“, sagt Jana Giesa. Zugezogene zum Beispiel hätten oft nicht die Möglichkeit, sich leicht in die Gemeinschaft einzufügen. So ein Platz biete großes Potenzial, an einem neutralen Ort zusammen zu finden, sich kennen zu lernen, auszutauschen oder einfach mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen.

Im Herbst haben die Erwachsenen Outdoor-Geräte in Geesthacht getestet. Die Kleinsten gingen vor wenigen Tagen auf Tour zu Spielplätzen der Region, um sich Anregungen zu holen. In Moraas, Hagenow-Heide und Hagenow tobten die Kinder. „Vieles hat sich bestätigt“, sagt Marianne Röckseisen. Eine Nestschaukel, ein Drehspiel und eine Rutsche dürfen nicht fehlen. Neben Outdoor-Sportgeräten sind Sitzbänke, viel Grün, ein kleiner Naturlehrpfad und ein Brennplatz geplant.

Was sich vom Budget umsetzen lässt, wollen die Bresegarder nach der Fördermittelübergabe entscheiden. Die Summe steht noch nicht fest. Auch zu den Gesamtkosten und zum Eigenanteil der Gemeinde hält sich die Bürgermeisterin noch bedeckt. Der Ort steht indes schon fest. Nach Schließung der Gaststätte gegenüber vom Dorfgemeinschaftshaus soll dort mit dem All-Generationen-Platz nach Möglichkeit noch in diesem Jahr wieder eine Begegnungsstätte entstehen. Marianne Röckseisen hofft auf tatkräftige Unterstützung vieler Bresegarder.

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