Dorfgaststätte konnte die Zahl der feierfreudigen Frauen kaum fassen : Die Gammeliner Nacht der Frauen

Stehende Ovationen in der Gaststätte „Zum Hahn“, die Frauen aus der Gemeinde und umliegenden Dörfern hielt es nicht lange auf ihren Stühlen.
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Stehende Ovationen in der Gaststätte „Zum Hahn“, die Frauen aus der Gemeinde und umliegenden Dörfern hielt es nicht lange auf ihren Stühlen.

Am Wochenende gab es in der Region noch einmal eine ganze Flut an Frauentagsfeiern. Vorn dabei, die Gammeliner. 120 Frauen fanden den Weg in die Gaststätte "Zum Hahn" und genossen das Überraschungsprogramm.

svz.de von
11. März 2013, 09:58 Uhr

Gammelin | "Ich freue mich, dass wir immer weiter zur Bühne rücken, das ist ja der Wahnsinn", konnte sich Gammelins Bürgermeister Manfred Kebschull am Internationalen Frauentag dafür begeistern, dass mehr als 120 Frauen aus Gammelin, Hülseburg, Bobzin, Bakendorf, Hagenow oder Neu Zachun den Weg in die Gaststätte "Zum Hahn" fanden. Obwohl Klaus Stamer, Jörg Jakob, Maik Steinhauer, Bernd Zunker, Pascal Zeugner sowie Adolf Mißfeld sich in den vergangenen Wochen mehr als nur bemühten, den Mantel des Schweigens über die Vorbereitungen des Programms zum Ehrentag der Frauen der Gemeinde zu hüllen, konnten sich ihre besseren Hälften doch sehr sicher sein, dass ihre Männer sich wie in jedem Jahr mächtig ins Zeug legen werden, um sie zu überraschen. Unter dem tosenden Applaus betraten nach dem Abendessen die "Gammeliner Womanizer" die Bühne und Michael Buffer, alias Maik Steinhauer, fragte in Richtung der von Beginn an gut gelaunten Frauen "Are you ready?" Die Antwort war eindeutig und ließ nicht lange auf sich warten. Eigens für das diesjährige Überraschungsprogramm sangen sie nach einem bekannten Titel von Schlagerstar Andrea Berg ihre Frauentagshymne: "Seit vielen Wochen fiebern wir drauf hin, Frauentagsfeier in Gammelin. Da müssen die Kerle mal was zeigen, naja einmal im Jahr sich verneigen."

Aber auch die "Zwei Herren im Bad" mit Dr. Klöbner und Herrn Müller-Lüdenscheidt, ein Sketch frei nach Loriot, die plattdeutschen Episoden von Adolf Mißfeld oder die drei Männer auf der Toilette ließen die Frauen zu wahren Beifallsstürmen und stehenden Ovationen am Ende des etwa 90-minütigen Programms hinreißen. Stellvertretend für viele engagierte Frauen in der Gemeinde wurde Renate Müller mit einem Blumenkorb für ihren über viele Jahre währenden Einsatz im Dorfclub von Bürgermeister Manfred Kebschull bedacht. Bis in den späten Abend wurde in Gammelin viel getanzt, und das nach der Musik von DJ Dietmar aus Rostock, denn "für unsere lieben Frauen ist uns kein Weg zu weit", sagt Manfred Kebschull.

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