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Große Party in Wittenburg : Die etwas wildere Frauentagsparty

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Gut 2000 Gäste machten die Ü30-Disko in Wittenburg wieder zu einem Ereignis. Stargast in der Nacht waren „Sylver“

von
erstellt am 12.Mär.2017 | 11:48 Uhr

Wer erleben wollte wo das Leben tobt, der war am Sonnabend Abend im Alpincenter richtig. Bereits gegen 23 Uhr war es im Foyerbereich brechend voll, herrschte ausgelassene Stimmung. Offiziell war es eine Ü30-Disko, doch seit Jahren steht dieser Termin im März eigentlich für die Frauentagsparty. Und das wurde es auch in diesem Jahr wieder und zwar für die ganze Region. Veranstalter Michael Hasemann, der nicht nur in Technikfragen mit Music Eggert aus Lübtheen kooperiert, sprach am Abend von 1800 bis 2000 Gästen, die man realistisch erwarte. Nach den guten Erfahrungen des vergangenen Jahres sei er gern wieder nach Wittenburg gekommen. Auf den Einsatz leicht bekleideter muskulöser Männer habe er in diesem Jahr verzichtet, dieses Thema sei wohl durch. Stattdessen kam der belgische Top-Act „Sylver“ auf die Bühne des Alpincenters. Die Formation mit der Sängerin Silvy de Bie wurde dann auch in der Nacht vorbehaltlos bejubelt. Zu den großen Hits des Trios gehören „Turn The Tide“, „Skin“ oder „Why Worry“.

 

Doch bereits vor dem Auftritt der Belgier gegen 0.30 Uhr herrschte ausgesprochen gute Stimmung bei deutlichem Frauenüberschuß im Saal. Beim Einlass wurde tatsächlich darauf geachtet, ob man die Altersgrenze von 30 Jahren auch erreicht hatte. Einige Jüngere mussten dann auch wieder umdrehen. Zeitweise war der Andrang so groß, dass Parkplätze knapp wurden. Allerdings war das Angebot durch die zum Teil schon aufgebaute Sonntagsbörse am Center auch sehr eingeschränkt. Diskussionen gab es bei einigen Besuchern um den aus ihrer Sicht recht hohen Preis an der Abendkasse von 19 Euro. Der Veranstalter Hasemann hielt das Preisniveau für legitim, der Aufwand sei ja auch hoch, schließlich sei z. B. der Starauftritt des Abends nur für eine solide vierstellige Summe zu bekommen.

Die Diskothek begann allerdings mit einem Feuerwehreinsatz. Weil die Brandmeldeanlage irrtümlich nicht neutralisiert wurde, löste der Disko-Nebel im Foyer prompt Feueralarm aus. Schließlich rückte die Feuerwehr aus Lehsen mit Atemschutzmasken an. Die Wittenburger Wehr hatte parallel einen Feiertermin in Schwerin. Der Zwischenfall blieb geräuschlos, die meisten Gäste bekamen davon nichts mit. DJ Alexander Stuth, der sich vor zahlreichen Musikwünschen nicht retten konnte, nahm es sportlich und fuhr sein Programm unbeirrt weiter. Der Zuspruch des Sonnabends hat gezeigt, dass es offenkundig Bedarf an weiteren Veranstaltungen dieser Art in der Region gibt. Doch zumindest Veranstalter Hasemann hat für die Region nur diese eine Ü30-Party im Gepäck. Ursprünglich war diese Party in Schwerin beheimatet, doch es gab Streit mit einem anderen Veranstalter. Und so wurde schließlich die Marketing-Idee des Umzugs nach Wittenburg geboren. Ein Gedanke der sich bewährt hat.

 

 

 

 

 





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