Für andere dasein : „Die Einsamkeit wohnt unter so vielen Dächern“

Das Telefon steht bei Bürgervorsteherin Sybill Moß selten still.
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Das Telefon steht bei Bürgervorsteherin Sybill Moß selten still.

Bürgervorsteherin Sybill Moß engagiert sich über ihr politisches Amt hinaus für ihre Mitmenschen

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20. November 2014, 16:22 Uhr

Als Bürgervorsteherin ist sie Erste unter Gleichen, wird aus der Mitte der Stadtvertretung gewählt. Die Rede ist von Sybill Moß. Neben dem politischen Amt hört sich die 75-Jährige auch seit fast 20 Jahren in ihren Sprechstunden die Kümmernisse, Anregungen und Anliegen der Wittenburger aus nah und fern an.

Doch damit nicht genug: Oft seien es sehr private Anliegen, mit denen sich Frauen wie Männer an sie wendeten. Weil zum Beispiel die Rente nicht reiche. „Da hat mir erst kürzlich eine ältere Dame berichtet, dass sie sich eine Woche lang nur von Kartoffelsuppe ernährte, weil sie sich etwas anderes nicht mehr leisten könne. So wie sie genieren sich viele Senioren davor, einen Antrag auf Aufstockung der Rente zu stellen. Altersarmut ist auch bei uns ein Problem. Sehr viele Menschen haben früher in der Landwirtschaft gearbeitet und beziehen dafür Renten von 650 bis 700 Euro im Monat. Oftmals sind sie auch noch alleinstehend. Die Scham ist groß“, berichtet die Wittenburgerin aus ihrem Erleben im SVZ-Gespräch. Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Freitagsausgabe.

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