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Namensgebung : Die Allee für Dodows großen Gönner

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Lkw-Zufahrt trägt jetzt den Namen Richard Hartingers / Neuer Name soll bei Orientierung helfen / Testabfüllung für Biosphären-Wasser

von
erstellt am 05.Mai.2015 | 16:05 Uhr

Es gibt nur wenige Menschen, die es zu Lebzeiten erleben, dass eine Straße nach ihnen benannt wird. Richard Hartinger, 85 Jahre alt, und seit vielen Jahren der Investor für Dodow und Umgebung, hat das nun erlebt. Am Rande des Blütenfestes wurde das Schild mit der „Richard-Hartinger Allee“ feierlich enthüllt. Diese Allee in direkter Nähe zur Autobahn A 24 hörte bisher auf die wenig schöne Bezeichnung Lkw-Zufahrt und ist trotz ihrer Kürze enorm wichtig. Soll die doch den Schwerverkehr für den großen Abfüllbetrieb und die Obstpresserei in die richtigen Bahnen lenken.

Und so gab es zwei Gründe, sich für die Benennung der Zufahrt zu entscheiden. Zum einen sollte dem Wirken Richard Hartinger gedankt werden, der aus den Überbleibseln der damaligen „LPG Apfelblüte“ einen hochmodernen Fruchtsaftbetrieb machte, und die Gegend darüber hinaus zu einem der größten Obstproduzenten kürte. Heute ist das Dodower Werk mit gut 500 Beschäftigten Teil der Riha-Gruppe, die von einem der Söhne Hartingers geführt wird. Der Senior war von der Namensgebung im übrigen genauso überrascht wie seine Frau. Richard Hartinger, der sich aus dem aktiven Führungsposten zurückgezogen hat, bedankte sich ganz herzlich für die Ehre. Der Wunsch seiner Brigitte: „Möge auf dieser Straße nie ein Unfall passieren“.

Frank Jehring, der Chef des Betriebes in Dodow und Mitglied der Geschäftsleitung, hatte nicht nur die Idee für die Namensgebung, er holte dafür auch die Gemeinde Wittendörp und das Amt Wittenburg mit ins Boot. Schließlich war einiges an Formalitäten zu erledigen. Jetzt soll der neue Name möglichst schnell in die amtlichen Unterlagen und damit auch in die Navigationssysteme kommen. Bisher passiert es nämlich immer wieder, dass Brummifahrer mit dem Ziel Kogeler Straße (der offiziellen Werkadresse) sich durchs enge Dorf mit seiner schlechten Straße quälen und dann wenden müssen. Auch das soll der Vergangenheit angehören. Ebenfalls in dieser Woche begann ein neues Kapitel in der Werkgeschichte. In einer Testabfüllung gelangte zum ersten Mal ein ganz besonderes Wasser in 30 000 PET-Flaschen. Es geht um Wasser aus dem Biosphärengebiet Schaalsee, das aus einem speziell angelegten Brunnen gewonnen und in einer Extraleitung zum Werk bis an die Abfüllmaschine gebracht wird.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Mittwoch.

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