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Redefiner mit Bestleistung : Derby fordert Ross und Reiter hart

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Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Redefiner Daniel Wascher holte sich mit Hengst Lamarco beim schwersten Springen der Welt den 12. Platz von 32 Teilnehmern

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erstellt am 17.Mai.2016 | 21:00 Uhr

Bis heute ist eines geblieben: Auch die besten Reiter der Welt haben einen höllischen Respekt vor den 17 Hindernissen, die auf 1230 Metern beim Hamburger Spring- und Dessur-Derby in Klein Flottbek überwunden werden müssen. Sieg oder Platz bei diesen extremsten Prüfungen für Mensch und Tier sollen ein Reiterleben erst komplett machen, zumindest in den Augen von Daniel Wascher. Der gebürtige Redefiner kam mit Hengst Lamarco und nur 12 Fehlerpunkten in 172,09 Sekunden als Zwölfter von 32 Teilnehmern ins Ziel. Unter den Augen von rund 24 000 begeisterten Zuschauern.

„Es gab in diesem Jahr keinen Null-Fehler-Ritt. Es ist und bleibt eben das schwerste Springen der Welt“, sagt der 45-Jährige, der bereits zum dritten Mal daran teilgenommen hatte. Die aktuellste Platzierung sei auch seine bisher beste, verrät er im SVZ-Gespräch. Alleine der fast senkrechte Drei-Meter-Wall, die sechste Hürde, bedeute für das Pferd eine sehr große Überwindung. „Den Absprung zur Planke zu finden, ist die Herausforderung, die wir beide mit Bravour gemeistert haben.“ Tier und Reiter müssten sich kennen, aufeinander eingespielt sein, erklärt Wascher, der wochenlanges Training hinter sich habe. „Ich reite jeden Tag etwa sieben Stunden.“

Niemand wisse zwar genau, was Pferde denken, aber wenn sie auf die Hindernisse zugaloppierten, dürfte so einiges in ihren großen Köpfen rotieren, glaubt Wascher.

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