Neuhaus : Der „Tanja“ einen Besuch abstatten

Ernst-Wilhelm Meihöfer steht an einem der beiden Fährenden. Er freut sich auf die Gäste am Sonnabend.   Fotos: Nadine Schuldt (3)
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Ernst-Wilhelm Meihöfer steht an einem der beiden Fährenden. Er freut sich auf die Gäste am Sonnabend. Fotos: Nadine Schuldt (3)

Fährbetrieb Neu-Darchau lädt morgen ab 12 Uhr zum Tag der offenen Tür auf die Fähre ein / Schiff geht im Oktober in die Werft

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31. Juli 2014, 19:08 Uhr

Für die Bewohner in Darchau, Neu Darchau, Neuhaus und weiteren Orten rechts- und linksseitig der Elbe gehört „Tanja“ schon zum Alltag dazu. Die Elbfähre transportiert täglich mehrere hundert Fahrgäste, einschließlich Schüler, von dem einen zum anderen Flussufer.

Nun hat sich der Fährbetrieb entschlossen, am Sonnabend, 2. August, erstmals einen Tag der offenen Tür durchzuführen. „Los geht es um 12 Uhr am Fähranleger in Neu-Darchau“, sagt Ernst-Wilhelm Meihöfer, Technischer Leiter des Fährbetriebes.

Wer möchte, könne sich vom Kapitän die verschiedenen „Instrumente“ im Brückenhäuschen erklären lassen. Es liegt etwa 4,80 Meter über dem eigentlichen Deck – von dort hat die Schiffscrew einen umfassenden Überblick über die Elbe. Doch das ist nicht alles – auf der Brücke gibt es jede Menge technisches Equipment zu entdecken. „Wir haben hier unter anderem ein Radargerät, das wir bei schwieriger Sicht, wenn Nebel herrscht, benutzen“, sagt Kapitän Detlev Stoppel.

Der 54-Jährige sitzt oder steht hinter dem Instrumentenpult und bedient gerade die Steuerung. Man könne nur voraus und zurück fahren, ein Ruder gebe es nicht, sagt er. Die Steuerung funktioniere über vier senkrecht stehende so genannte Messer, ähnlich einem Schaufelrad. Die Fahrtrichtung werde dadurch vorgegeben, dass sich der Winkel der rotierenden Messer verändert, erklärt er weiter. Etwa 250 Meter beträgt die Distanz von einem zum anderen Elbufer. „Die Berufsschifffahrt hat immer Vorfahrt“, sagt der Kapitän als er am Darchauer Ufer anlegt.

Wann die Fähre in die Werft muss und welche Arbeiten dort erfolgen, lesen Sie in der Freitagsausgabe des Hagenower Kreisblattes oder im Epaper.

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