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Hagenower Kreisblatt

15. Dezember 2017 | 07:39 Uhr

Boizenburg : Der Raiffeisenbank geht es gut

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Die Genossenschaftsbank bilanziert für die Region Lauenburg/Boizenburg ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2015

svz.de von
erstellt am 08.Okt.2015 | 18:00 Uhr

Bei ihrem Pressetermin am Mittwoch in der Filiale Boizenburg/Bahnhof zog die Führungsspitze der Raiffeisenbank Lauenburg/Elbe eG eine positive Bilanz für das erste Halbjahr 2015. Das für 2015 geplante Wachstum der regionalen Genossenschaftsbank, die Filialen in Lauenburg, Büchen, Schwarzenbek, Boizenburg/Elbe und Boizenburg/Bahnhof betreibt, wurde schon am 30. Juni erreicht.

„Vor allem im Kundenkreditbereich haben wir Wachstumsraten über dem Verbundsdurchschnitt“, konstatierte der Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Brackmann. „Wir legen den Schwerpunkt auf die Verbindung von Wirtschaft und Privateigentum. Insbesondere bei den Hypothekendarlehen haben wir ein überaus positives Ergebnis.“ Durch die niedrigen Zinsen ist die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen stark gestiegen, das beschert der Raiffeisenbank hohe Wachstumsraten. „Die Menschen in der Region zu halten, indem wir ihnen ein eigenes Heim ermöglichen, das bedeutet für mich Heimatbewusstsein“, so Brackmann.

„Damit werden wir auch unserem Auftrag zur Förderung der Regionen und der Menschen vor Ort gerecht“, ergänzte Vorstandsmitglied Thomas Göthling.

Insgesamt war die Bilanzsumme am 30.6. mit 295 Millionen Euro um 10,5  % höher als vor einem Jahr, das Kreditvolumen stieg um 17,5 % auf 201 Millionen Euro. Die Summe der Spareinlagen nahm um 2,3 % zu und beträgt nun 224 Millionen Euro. Dafür wollten die Kunden 12,3 % weniger Geld in Wertpapieren anlegen, die Anlagesumme beträgt nun 50 Millionen Euro. Das Sachanlagevermögen der Genossenschaftsbank stieg um 36,4 % auf 15 Millionen Euro. Die Bank investiert zur Zeit in die Erweiterung des Norma-Supermarktes in Boizenburg/Bahnhof und in den Bau eines Ärztehauses in Lauenburg.

Der niedrige Zins bedeutet für die Banken allerdings auf Dauer eine Herausforderung. Es zeichne sich ab, dass die Ergebnisse der Kreditinstitute in Zukunft sinken werden, erklärte Bankdirektor Rudolf Grothmann. Die Raiffeisenbank konnte ihren Mitgliedern in den letzten drei Jahren eine Dividende von 5 % auf ihre Geschäftsanteile auszahlen. „Wir werden die Herausforderung kaufmännisch lösen und die zinsunabhängigen Erträge deutlich steigern“, erläuterte Thomas Göthling.

Auf die veränderten Rahmenbedingungen reagiert die Raiffeisenbank auch mit personellen Veränderungen. Durch die niedrigen Zinsen ist eine qualifizierte Kunden- und Vermögensberatung stärker denn je gefragt. Daher wurde der Prokurist und Leiter des Vermögensmanagements Joachim Pehmöller (60) zum Generalbevollmächtigten ernannt. So sind schnelle Entscheidungen möglich. Seit dem 1. April 2015 ist außerdem Thomas Müller (51) Leiter der Kreditabteilung und Prokurist.

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