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Hagenower Kreisblatt

24. Oktober 2017 | 09:54 Uhr

Neuhaus : Der „Neue“ im Archezentrum

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Holger Belz leitet die Einrichtung seit Jahresbeginn und hat schon eine Reihe von Plänen entwickelt

von
erstellt am 19.Jan.2017 | 12:00 Uhr

Es gibt schon ein ganz konkretes Projekte: im Frühjahr soll es am Archezentrum losgehen mit einer offenen Junior-Ranger-Gruppe. Mädchen und Jungen im Alter zwischen acht und 12 Jahren lernen erstmal ihre Region genau kennen, werden später selber in Projekten aktiv und sind am Ende Botschafter für die Archeregion und das Biosphärenreservat. „Das ist zunächst auf drei Jahre angelegt, aber daraus kann auch eine dauerhafte Einrichtung werden“, erklärt Holger Belz im Gespräch. Seit Anfang des Jahres ist er der neue Leiter des Archezentrums in Neuhaus und ist schon mittendrin in Planungen und Überlegungen für das Archezentrum und die Verknüpfung desselben mit der Archeregion und dem Biosphärenreservat.

Holger Belz wurde 1973 in Neuss bei Düsseldorf geboren. In Höxter hat er Landschaftsarchitektur studiert und war zunächst drei Jahre freiberuflich tätig in der Beratung und Planung von Großschutzgebieten. Dann fand er eine Stelle bei der Heinz-Sielmann-Stiftung in Duderstadt, hat hier im Förderwesen gearbeitet und Naturschutzprojekte in ganz Deutschland umgesetzt. In dieser Funktion ist ihm auch zum ersten Mal das Amt Neuhaus untergekommen, als nämlich die Stiftung für den Bau des „Sielmann-Kiet ut“, eines Beobachtungsturmes in den Sudewiesen, Geld bewilligte. „Ich bin aber nicht vor Ort gewesen“, so Belz.

Von 2010 bis Ende 2016 hat er das Heinz-Sielmann-Naturerlebniszentrum Gut Herbigshagen in Duderstatt geleitet – mit Schulbauernhof, Hofladen und Hofcafé, Ausstellungen, Tagungszentrum, Umweltbildung für Kinder und Erwachsene. Belz ist verheiratet, seine Frau arbeitet in Göttingen und die beiden Jungs im Alter von elf und 14 Jahren gehen in Duderstatt zur Schule.

„Wir wollen in Ruhe nach einer Bleibe schauen und sehen uns zurzeit nur am Wochenende“, so der passionierte Schwimmer, der in der Nähe seiner Wohnung unbedingt ein Schwimmbad braucht. Dass er jüngst in Aachen an einem 24-Stunden-Schwimmen teilgenommen hat, würde er nie erwähnen, das verriet Kollegin Siegrun Hogelücht.

Holger Belz ist von der Region begeistert und will das Archezentrum als Zentrum in der Archeregion stärken. „Man sollte die Archetiere nicht nur auf Fotos in der Ausstellung erleben, sondern direkt mit ihnen in Kontakt kommen, weil über die eigenen Erlebnisse die Empathie für die Natur entsteht.“ Er sieht auch eine Riesenchance, die Archeregion über die Produkte nach außen und nach innen zu stärken. Belz kann sich auch ein Ferienprogramm für Schulkinder vorstellen genauso wie Angebote für Senioren. Und dann wäre da ja auch noch der Alltag im Archezentrum. Genug zu tun ist also. Er freut sich darauf.

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