Neuenkirchen : Der Mann, der mit Tieren spricht

Seit 1978 leitet Dr. Uwe Westphal naturkundliche Exkursionen und Seminare. Es macht ihm große Freude, seine Begeisterung für die Natur mit anderen Menschen zu teilen. Das Buch „Schräge Vögel“ hat er auch geschrieben.
Seit 1978 leitet Dr. Uwe Westphal naturkundliche Exkursionen und Seminare. Es macht ihm große Freude, seine Begeisterung für die Natur mit anderen Menschen zu teilen. Das Buch „Schräge Vögel“ hat er auch geschrieben.

Stimmenimitator Dr. Uwe Westphal liebt unterhaltsame Wissensvermittlung und will in seinem Leben eine Spur der Liebe hinterlassen

svz.de von
20. November 2015, 21:00 Uhr

Der Mann ist wahrlich ein Tausendsassa. Diplombiologe, Journalist, zertifizierter Natur- und Landschaftsführer, Seminarleiter, Autor und Tierstimmenimitator in einer Person. Einem breiten Publikum ist er vielleicht auch bereits aus Hörfunk und Fernsehen bekannt. Gemeint ist Dr. Uwe Westphal, ein gebürtiges Nordlicht aus Hamburg, das in Neuenkirchen eine zweite Heimat gefunden hat. Mit elf Jahren befasste er sich als Knabe im zarten Kindesalter mit der Vogelkunde. Geprägt durch das Bauernhof-Idyll seiner Großeltern, aufgewachsen auf dem Lande, stand sein Berufswunsch schon früh fest: Tierforscher. Rund 200 Vögel der insgesamt 248 in Deutschland bekannten Arten erkennt er am Gesang, etwa 130 von ihnen kann er täuschend echt nachahmen, um so seinem Publikum die Augen und Ohren zu öffnen für die Sprache der Tiere. „Dabei erlebe ich immer wieder, dass besonders meine Vogelstimmen-Imitationen viele Menschen im Herzen berühren“, berichtet er dieser Tage.

SVZ-Redakteur Thorsten Meier beantwortete der 58-Jährige die beliebten Fragen zum Wochenende. Während er zwischendurch seinen Lieblingsvogel, die Feldlerche, die sonst hoch oben am Firmament trällert, in seinem Wohnzimmer durch seinen Mund schmachtend ihr Lied singen lässt.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Bleibe stets auf deinem eigenen Weg, ohne stur zu sein.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Ich habe mehrere Plätze. Einer ist Neuenkirchen, ansonsten überall dort, wo noch intakte Natur zu erleben ist.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Bei einem Schülerjob im Betrieb, wo mein Vater arbeitete. Ich war 14 oder 15 Jahre alt und habe dort unteranderem Gummifüße in Gebührenzähler gebaut. Mittags gab es da immer Brötchen mit Würstchen. Daran kann ich mich noch erinnern.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Sonnabendausgabe der SVZ.

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