Vellahn : Der lange Weg vom Korn zum Brot

Die ersten Brote kommen aus dem Ofen und werden sofort verkostet.  Fotos: Thorsten Meier
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Die ersten Brote kommen aus dem Ofen und werden sofort verkostet. Fotos: Thorsten Meier

Die rund 405 Jahre alte Bruchmühle bei Vellahn ist regelmäßig Volkshochschul-Kursort für Brotbackwillige aus der ganzen Region

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19. Mai 2015, 15:41 Uhr

Wie die Welt erklären? Am besten klappt das meist durch das Selber-Tun. Beispielsweise, wenn es um die Herstellung von unserem täglich Brot geht. Ein Prozess, der für uns Verbraucher in der modernen Welt nicht selten nur noch im Verborgenen vonstatten geht. Bis aus den reifen Getreideähren vom Feld ein Laib Brot wird, haben sie bereits einen langen Weg hinter sich. „Vom Korn zum Brot“ lautete am letzten Sonnabend ein Volkshochschulkurs an und in der rund 405 Jahre alten Bruchmühle von Vellahn. Ein Seminar, dass aufklären und unterhalten will.

„Die Qualität eines Brotes hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ganz besonders wichtig ist hochwertiges Mehl“, erklärt Edeltraut Kahl. Die 52-Jährige, die sich auch Ede nennt, ist seit acht Jahren selbstständige Umweltpädagogin in Lübtheen und bietet fast ebenso so lange schon diesen lehrreichen Kurs an.

„Ich habe aus reiner Neugierde mitgemacht“, verrät Thomas Brockmüller aus Zarrentin. Der 33-Jährige, der auf dem Schimmelhof beheimatet ist, arbeitet sonst im Büro. „Wie schwer es ist ein Brot herzustellen, hat mich schon beeindruckt. Es dann aus dem Ofen holen und in den Händen halten zu können, ist schon ein tolles Gefühl. Ich werde es künftig sicher mit ganz anderen Augen betrachten.“

Ähnlich geht es auch Jeniffer und Cedric Ernst aus Pröttlin bei Grabow. „Es war Cedrics Idee, er wollte unbedingt erfahren, wie Brot entsteht“, sagt die 38-Jährige. Und ihr neunjähriger Sohn nickt. „Ich finde das ganz spannend“, gesteht der Drittklässler, während er Kräuter für die Butter mit dem Wiegemesser zerkleinert. Sie soll später neben pikantem Quark zu den frischen Brotscheiben gereicht werden.

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