Der Kommandowagen ist da

Wehrführer Jens Arndt (re.) hat den Kommandowagen schon im Einsatz getestet zur Freude von Bürgermeister Klaus Draeger (li.). Mit dem Auto sollen kleine Einsätze koordiniert werden.
Wehrführer Jens Arndt (re.) hat den Kommandowagen schon im Einsatz getestet zur Freude von Bürgermeister Klaus Draeger (li.). Mit dem Auto sollen kleine Einsätze koordiniert werden.

Fahrende Zentrale der Zarrentiner Wehr hat sich bei drei Einsätzen bewährt

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20. Mai 2020, 05:00 Uhr

Ein wenig stolz ist Wehrführer Jens Arndt schon auf seinen neuen Wagen. Gemeint ist ein X1, der erst seit wenigen Tagen offiziell zur Feuerwehr gehört. Bei dem gebraucht gekauften BMW mit einer Laufleistung von 75 000 Kilometern handelt es sich nicht etwa um einen verkappten Dienstwagen für den Wehrführer, sondern sondern um ein Einsatzfahrzeug, das wirklich benötigt wird. Zur Führung kleinerer Einsätze. In den wenigen Tagen seit der Indienststellung ist der Kommandowagen bereits dreimal im Einsatz gewesen. Beispielsweise bei den schweren Unfällen auf der A 24 oder dem Brand in dem Lauenburger Chemiewerk Worleé. Gerade bei diesen Einsätzen konnte das Auto seine Vorteile ausspielen. Es erreicht nämlich deutlich höhere Geschwindigkeiten als die normalen Einsatzfahrzeuge und ist somit schneller vor Ort. Damit kann der Einsatzleiter eher als seine Kameraden an der Unfall- oder Brandstelle sein, die Lage erkunden und bereits erste Entscheidungen für den Einsatz treffen. Finanziert wurde das 20 000 Euro teure Fahrzeug größtenteils aus dem Stadthaushalt, aber auch über Sponsoren. Der Wagen ist eine der ersten umgesetzten Maßnahmen der Brandschutzbedarfsplanung.

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