Der HSV kommt mit echten Stars

Der HSV gastiert mit der Altliga-Mannschaft am 3. Oktober wieder in Wittenburg.
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Der HSV gastiert mit der Altliga-Mannschaft am 3. Oktober wieder in Wittenburg.

Wittenburger erwarten zum Tag der Einheit das zweite Mal die Altliga-Mannschaft aus Hamburg. Helmer und Jansen im Gespräch

svz.de von
29. September 2017, 08:00 Uhr

Das kann eine Sause werden. Wenn am 3. Oktober in Wittenburg der Tag der Deutschen Einheit gefeiert wird, bekommt das in diesem Jahr zum zweiten Mal eine ganz besondere Note. Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann hatte angeregt, dass das Spiel der Wittenburger Lokalhelden gegen die ehemaligen Stars des Hamburger SV doch zu einer Traditionsveranstaltung werden könne. Gesagt, getan. Auch in diesem Jahr wird nun der Wittenburger SV sein großes Sportfest stattfinden lassen und mithilfe von Unternehmer Jürgen Baumgarten auch die Altliga-Truppe der Hanseaten in die Mühlenstadt locken.

Im Gespräch sind sogar so große Namen wie Marcell Jansen und Thomas Helmer, die zwischen 15 und 16 Uhr mit beim Anpfiff auf dem Platz stehen könnten. „Ich bin guter Dinge, dass die Jungs kommen. Wir haben persönlich gesprochen und es sah ganz gut aus. Allerdings sind ja beide für das Fernsehen tätig. Ein Restrisiko bleibt immer“, so Baumgarten, der für das Spiel die Zügel in der Hand hält. Zugesagt haben im Team der Hamburger neben der Schweriner Größe Jens „Fiete“ Bochert auch Thomas Vogel, Helmut Sandmann, der noch mit Uwe Seeler im Team spielte, und der 400-fache HSV-Kicker Peter Nogli. Bekannt sind die Hamburger Altstars vor allem durch ihre feine Technik am Ball und den großen Spaß, den sie beim Fußballspielen nicht nur selbst haben, sondern auch den Zuschauern vermitteln. Gemeinsam mit der Stadt und dem gastgebenden Wittenburger SV wolle man wieder ein tolles Sportfest organisieren. Im vergangenen Jahr waren dazu mehr als 500 Besucher erschienen - für WSV-Verhältnisse eine stolze Zahl. Von 10 - 18 Uhr soll es in der Mühlenstadt sportlich zur Sache gehen.

Das Highlight wird mit Sicherheit das Spiel der gemischten Regionalmannschaft aus Unternehmern, Politikern und drei Migranten gegen die alten Cracks aus der Bundesliga. „Besser geht es kaum Wiedervereinigung zu dokumentieren. Das Top-Team aus dem Westen vereint mit Bekannten aus der hiesigen Region“, sagt Jürgen Baumgarten, der auch diesmal weder Kosten noch Mühen gescheut hat, um der Region das Highlight zu ermöglichen. Allerdings ruhe die Last der Verantwortung auf mehreren Schultern. Viele Geschäftsleute stehen ihm zur Seite.

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