Boizenburg : Der Flut die Zentimeter nehmen

Treff an der neuen Pegeltafel.
Treff an der neuen Pegeltafel.

Arbeitsgemeinschaft Elbe besucht wichtige Infrastruktur Punkte des Flusses und fordert höhere Schlagzahl in Sachen Umsetzung von Projekten

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15. Juli 2014, 17:56 Uhr

Die 25 CDU-Bundestagsabgeordneten der Elbregion wollen sich auch zukünftig regelmäßig über elbpolitische Fragen abstimmen, um die Interessen der Elbanlieger bundespolitisch schlagkräftiger durchsetzen zu können. Fünf von ihnen besuchten wichtige Infrastruktur-Punkte des Flusses. Stationen waren Lauenburg, Boizenburg und das Schiffshebewerk in Scharnebeck. Dortige Bauarbeiten waren der Anlass der Reise.

„Wir wollen uns vor Ort ein Bild von einzelnen Infrastruktur-Projekten entlang der Elbe machen. Der Fluss ist für den Hamburger Hafen eine wichtige Hinterlandanbindung, deren Potential nicht ausreichend genutzt wird“, sagte Jürgen Klimke. Er leitet die Arbeitsgemeinschaft Elbe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Die AG begleitet das Gesamtkonzept Elbe der Bundesregierung und setzt eigene Interessen wie Hochwasserschutz, Verbesserung der Schiffbarkeit, Tourismusentwicklung sowie den Erhalt des Naturraums gemeinsam parlamentarisch durch.

Nach dem Rekord-Hochwasser von 2013, das die so genannte Jahrhundertflut vom August 2002 deutlich übertraf, will die AG, dass für den Hochwasserschutz in Zukunft länderübergreifende einheitliche Standards gelten. „Wir setzen uns für die Einbindung des Schutzes der Menschen und deren Eigentum vor der Flut in ein Gesamtkonzept Elbe ein“, erklärte Jürgen Klimke.

AG-Kollege Dietrich Monstadt weiß, dass die Verbuschung im Elbbereich ein Problem ist. „Wenn es uns gelingt, den Umfang der Verbuschung zu minimieren, könnten wir kommenden Hochwassern einige Zentimeter abnehmen“, meinte er während eines Gespräches mit Bürgermeister Harald Jäschke an der neuen Pegeltafel im Hafen Boizenburg.

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