Lübtheen : „Der Bedarf ist kaum zu decken“

Peggy Grönwoldt, die Leiterin der Kurzzeitpflege, mit Dieter Winter, dem ersten Patienten der neuen Einrichtung in Lobetal.
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Peggy Grönwoldt, die Leiterin der Kurzzeitpflege, mit Dieter Winter, dem ersten Patienten der neuen Einrichtung in Lobetal.

Kurzzeitpflege in Lobetal kann schon kurz nach den Ansturm nicht bewältigen / Thema Pflege für Laien nicht zu durchschauen

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19. März 2015, 11:43 Uhr

So ganz sicher war sich Norbert Zobel, Geschäftsführer der Lobetal gGmbH, vor wenigen Tagen nicht, als auch die neue Kurzzeitpflege von Bundessozialministerin Manuela Schwesig mit eröffnet wurde. Diese Sorge hat sich inzwischen längst erledigt. „In weniger als drei Tagen waren die vorhandenen zwölf Plätze erstmalig komplett vergeben“, erzählt er im Gespräch mit unsere Redaktion. Damit nicht genug, der Ansturm hält bis heute an. Am Mittwoch musste die Leiterin des Bereiches, Peggy Grönwaldt, bereits die 12. Absage erteilen. Zobel dazu: „Wir werden überrollt und nicht wenige sagen schon, dass wir größer hätten bauen sollen.“

Dieter Winter aus Dammereez war der erste Nutzer der Kurzzeitpflege. Trotz seiner Lungenerkrankung, die ihn immer noch sehr behindert, ist er von der neuen Einrichtung begeistert. „Ich wurde sogar mit Sekt begrüßt.“ Das Schicksal von Dieter Winter ist typisch für die Idee der Kurzzeitpflege. Der Mann, der 32 Jahre im Kuhstall gearbeitet hat, kam wegen seines Leidens erst ins Krankenhaus, war dann drei Tage in einem anderen Pflegeheim und kam dann nach Lobetal, wo er einige Wochen bleiben kann und intensiv gepflegt wird. Inzwischen gibt es Anfragen aus allen umliegenden Krankenhäusern, Dannenberg, Hagenow, Helios Schwerin, Ludwigslust, Boizenburg. Zobel: „Wir fühlen uns im Moment als Nabel der Pflegewelt.“

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