Bandenitz : Dem Winter kräftig Paroli bieten

Der erste Winterdiensteinsatz der Bandenitzer begann am vergangenen Sonntag, dem 22. November, um 4.30 Uhr. Um die Anschlusstellen und ein Teil der Strecke zu streuen.
Der erste Winterdiensteinsatz der Bandenitzer begann am vergangenen Sonntag, dem 22. November, um 4.30 Uhr. Um die Anschlusstellen und ein Teil der Strecke zu streuen.

Autobahnmeisterei Bandenitz gut vorbereitet auf die nächsten Monate/ Salzlager sind gut aufgefüllt, Mitarbeiter ein erfahrenes Team

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23. November 2015, 15:56 Uhr

Der Winter ist da - ganz klammheimlich hat er sich am letzten Wochenende ins Land geschlichen. Mit erstem Schnee und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Eine eiskalte Tatsache, der die 26 Mitarbeiter, davon drei aus der Verwaltung, der Autobahnmeisterei in Bandenitz mit Gelassenheit begegnen. Das große Salzlager mit etwa 1000 Tonnen Natriumchlorid auf dem Hof sowie ein Silo kurz hinter dem Schaalseeparkplatz mit ungefähr 140 Tonnen sind aufgefüllt, die Räum- und Streutechnik bereits seit Oktober in Schuss. Insgesamt sind die Frauen und Männer für ein Straßennetz von zirka 50 Kilometern in beiden Richtungen der A 24 zuständig. Also von der Landesgrenze Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern bis ausschließlich Autobahnkreuz Schwerin.

In Wartestellung seien sie bereits seit Anfang November, berichtet Autobahnmeisterei-Chefin Birgit Wolf gestern auf SVZ-Anfrage. In der Regel begännen die erforderlichen Winterdiensteinsätze erst je nach Wetterlage. „Der erste Winterdiensteinsatz war am vergangenen Sonntag, dem 22. November, seit 4.30 Uhr. Da wurden die Anschlussstellen und ein Teil der Strecke gestreut.“ Ab nachmittags gingen die Streueinsätze schließlich in Kontrollfahrten über. Bis gestern früh zum normalen Dienstbeginn. Dabei seien ihre Leute in Schichtpläne eingeteilt, sagt die 43-Jährige weiter, die seit 15 Jahren dieses Amt bekleidet. Diese sollten gewährleisten, dass besonders zu Beginn des Berufsverkehrs die Autobahn in ihrem Zuständigkeitsbereich geräumt und gestreut sei.

„Wir haben ein Team erfahrener Kollegen, die seit vielen Jahren schon den Winterdienst durchführen und natürlich darauf bedacht sind, dass bereits zu Beginn des Berufsverkehrs die Straßen sicher und frei befahrbar sind“, erklärt Birgit Wolf weiter.

Im letzten Jahr seien aufgrund des milden Winters nur 500 Tonnen gestreut worden. „Wir hatten auch schon krasse Winter wie 2009/10, wo bis zu 2300 Tonnen gebraucht wurden. In einem Normalwinter benötigen wir etwa 700 bis 1000 Tonnen.“

Das Salz werde beim Ausbringen im Streuer gemischt und angefeuchtet, damit es besser liegen bleibe, um so seine Wirksamkeit entfalten zu können. „Sonst würde es durch den Sog der Lkw’s und Pkw’s einfach mitgerissen. Das Salz entwickelt seine Tauwirkung dadurch, dass es von den Fahrzeugen überfahren wird. So entsteht eine chemische Reaktion, die zur Wärmeentwicklung führt.“

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