Boizenburg : Deichsanierung vor Abschluss

Letzte Bauarbeiten laufen in Nostorf.  Fotos: Sven Moritz
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Letzte Bauarbeiten laufen in Nostorf. Fotos: Sven Moritz

Projekt am Randkanal verbessert Hochwasserschutz / Bis Ende November laufen noch Restarbeiten

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05. November 2014, 17:15 Uhr

Für Bernd Rohr vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg (StALU WM) könnte es sein „Meisterstück“ werden, auch wenn er diesen Begriff so nicht verwenden würde. Die Sanierung des Deichs am Randkanal im Polder Horst bei Boizenburg ist voraussichtlich das letzte große Projekt des 63-Jährigen, bevor er sich in den Ruhestand verabschiedet.

Als Bauleiter für Investitionen beim StALU Westmecklenburg Außenstelle Boizenburg, kontrolliert er noch einmal den Baufortschritt in Nostorf, wo das Bauende des über 4000 Meter langen Deichabschnitts liegt. Klaus Urbank von der Hagenower WESTA Straßen- und Tiefbau GmbH arbeitet mit seinem Bagger daran, die letzte kleine Lücke des gepflasterten Deichverteidigungsweges zur Nostorfer Ortsdurchfahrt zu schließen.

Rohr ist mit den Baufortschritten zufrieden. Überhaupt müssen für das Projekt, das sich von der B 5 bei Horst bis nach Nostorf erstreckt, bis Ende November nur noch Restarbeiten an der Pflasterung und an dem Bankett vorgenommen werden. Damit endet das letzte große Einzelvorhaben zum Ausbau der Elbdeiche im Raum Boizenburg, das noch auf ein 1983 geschlossenes Abkommen zwischen „DDR und BRD“ zurückgeht, wie Rohr erzählt. Damals hatten sich beide Staaten gemeinsam auf neue Bemessungshöhen für die Deiche festgelegt.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern entschied im Jahr 2010, die Deichsanierung in Eigenregie in Angriff zu nehmen. Baustart war im Oktober 2013. Notwendig wurde die Sanierung, weil der Deich am Randkanal nicht mehr den Anforderungen des Hochwasserschutzes entsprach und der Abschnitt als einziger die vorgegebenen Bemessungsnormen noch nicht einhielt.

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