Dauertanzen zum Fasching im KON

Hochbetrieb auf der Tanzfläche im KON.  Fotos: Pohle
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Hochbetrieb auf der Tanzfläche im KON. Fotos: Pohle

Verbund der Lebenshilfe feierte mit mehr als 250 Narren sein großes Faschingsfest / Hagenow wird ständiger Gastgeber für das Fest

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03. März 2014, 09:51 Uhr

Die Lust am Verkleiden, das Schlüpfen in eine andere Rolle und das ausgelassene Leben im Rahmen einer groß angelegten Faschingsfeier, das ist gerade auch für behinderte Menschen ganz wichtig. Entsprechend groß und aufwändig wird Karneval im Verbund der Werkstätten, die zur Lebenshilfe gehören. Die diesjährige Veranstaltung fand jetzt im KON in Hagenow statt und sie war gleich im mehrfacher Hinsicht denkwürdig. Gut 270 Närrinnen und Narren aus Geesthacht, Mölln, Schwarzenbek und Hagenow wurden mit großen und kleinen Bussen zum Veranstaltungsort gebracht, um dort kostümiert zu feiern. Dabei bildeten Beschäftigte der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und Bewohner eine gute Mischung.

Auffällig war, wie hervorragend kostümiert viele Behinderte zu dem Fest kamen. Welches Kostüm sie wählten und welchen Aufwand sie betrieben, das blieb jedem selbst überlassen, die Beschäftigen leisteten dabei nur Unterstützung. Auffällig war aber auch, wie hingerissen und auch ausgelassen gefeiert und vor allem getanzt wurden. Die Tanzfläche im KON war zur parallel laufenden Diskothek mit viel Stimmungsmusik eigentlich nie leer. Am Ende wurden die besten Kostüme bei den Männern, Frauen und Paaren ausgezeichnet, auch die am auffälligsten gekleideten Faschingsfans bekamen eine Würdigung.

Einen Unterschied zu den anderen Faschingsfeiern der Region gab es dann doch, es wurde kein Alkohol ausgeschenkt. Doch der wurde nicht vermisst, der Stimmung tat das keinen Abbruch. Viele Behinderte genossen den Abend als willkommene Abwechslung auch aus ihrem Alltag.

Das KON-Zentrum in Sudenhof wird jetzt die große LHW-Faschingsfeier in den kommenden Jahren dauerhaft austragen, bestätigte Werner Beutin, Leiter Pflege- und Fördereinrichtung und Hagenower Wohnstätten am vergangenen Freitag gegenüber der SVZ.

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