Feuerwehrnachwuchs in Zarrentin : Dauereinsatz für Jugendfeuerwehr

Gruppenfoto mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Zarrentin.
Gruppenfoto mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Zarrentin.

Kinder und Jugendliche bekommen bei 24-Stunden-Dienst Einblick in die Arbeit der Erwachsenen

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10. November 2014, 12:59 Uhr

Mitglieder der Jugendfeuerwehr Zarrentin haben kürzlich wieder einen 24-Stunden-Dienst fast wie die erwachsenen Kameraden absolviert, schreibt uns Irmgard Schwan. Die Kinder und Jugendliche erhielten zunächst Unterricht in der Ersten Hilfe. Anschließend informierten Polizeihauptkommissar Uwe König und Polizeioberkommissarin Jana Westphal von der Polizeistation Zarrentin beispielsweise über die Kriterien der Fahrerlaubnis oder Altersbeschränkungen beim Kino- oder Gaststättenbesuch.

Während eines Vortrags vom Sicherheitsbeauftragten der Feuerwehr Zarrentin, Thomas Köhnholdt, ertönte die Sirene und der Feuerwehrnachwuchs rückte zum Bauhofgelände in Zarrentin aus. Das Szenario sah dort vor, dass in einer Werkstatt voller Rauch nach einem Vermissten gesucht werden sollte. Die Kinder und Jugendlichen legten Attrappen von Atemschutzgeräten an und bekamen so einen Einblick in die schwierige Arbeit der aktiven Wehr. Zurück in der Feuerwache löste die Sirene wieder Alarm aus. Dieses Mal beinhaltete die Übung, eine bewusstlose Person, die mit einem Bein in einem Regenentwässerungsrohr feststeckte, zu befreien. Beim nächste Einsatz ging es darum, in Bantin zwei angeblich Vermisste zu suchen. Nach dem Abendessen sollte ein brennender Strohballen gelöscht werden. Auf dem Amtsbauhof mussten dafür alle Beteiligten eine Wasserversorgung aufbauen. Ein weiterer Auftrag führte die jungen Einsatzkräfte zum Badestrand, weil dort das Wasser als verschmutzt gemeldet worden war. Um in der Dunkelheit überhaupt etwas sehen zu können, mussten unter anderem separate Lichtmaste aufgebaut werden. Kamerad David Schwan erklärte den Kindern und Jugendlichen, wie man mit den auf einem Fahrzeug befindlichen Messgeräten Wasserproben entnimmt und prüft. Der wohlverdiente Schlaf währte nur kurz. Um etwa 4.30 Uhr ertönte noch einmal die Sirene. Auf dem Amtsbauhof sollte ein Feuer ausgebrochen sein. Erneut mussten dort die Anlagen für die Wasserversorgung und die Beleuchtung installiert werden.




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