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Das Zumba-Fieber grassiert im Wittenburger Heustadel

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

svz.de von
erstellt am 17.Jan.2014 | 00:34 Uhr

Auf Kommando kann die 23-jährige Bianca Wollbrecht umschalten. Eben noch hat die schlanke Frau jede Teilnehmerin begrüßt und schon bietet sie den 34 Mädchen und Frauen des Abends bei poppigen Latino-Rhythmen die ersten Schrittkombinationen an. Wir sind beim Aufwärmen, es geht um Zumba, es geht um Bewegung und es geht um Spaß. Und den haben an diesem Mittwoch alle im „Heustadel“ des Wittenburger Alpincenters. Das will jetzt nicht etwa zum Fitnesscenter werden, doch ein paar Angebote haben sich eben durchgesetzt. Zumba gehört dazu. Die Geschichte des Kurses beginnt im November, schon zum Start waren 15 Teilnehmerinnen da. Männer dürften auch kommen, doch sie tun es bisher nicht. Vielleicht hat das mit den tanzähnlichen Bewegungsabfolgen zu tun, sicher sind die meisten Frauen auch beweglicher. Denn dieser Sport, der als Modetrend aus den USA kam, hat es in sich. Nicht gleich aber schleichend, spätestens nach ein paar Minuten, macht sich die Belastung bemerkbar. Und man muss höllisch aufpassen, denn die Bewegungsmuster ändern sich laufend. Bianca Wollbrecht ist eigentlich Marketingmitarbeiterin im Alpincenter. Doch sie ist auch Zumba-Trainern mit Lizens, die sie im Studium in Dresden erworben hat. Dass die junge Frau früher leistungsmäßig Hip Hop getanzt hat, hilft natürlich im Zumba-Kurs. Doch niemand, der mitmacht, muss ein Profi sein. „Jeder steuert selbst seine Belastung.“ Inzwischen hat die Trainerin Wollbrecht nicht nur eine Stammtruppe von 20 Frauen, die Zahl der Teilnehmer steigt weiter. So ist jetzt zumindest eine zweite Trainingsstunde pro Woche im Gespräch. Bis dahin grassiert immer mittwochs um 18 Uhr das Zumba-Fieber im „Heustadel“.

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