Wittenburg : Das Ziel: „Im Kopf frisch bleiben“

Überraschung für Detlef Förster: Das THW überreicht ihm beim Jubiläum eine Urkunde für die geleistete Unterstützung.
Überraschung für Detlef Förster: Das THW überreicht ihm beim Jubiläum eine Urkunde für die Unterstützung.

Großes Familienfest zum 25-jährigen Jubiläum von Dr. Oetker in Wittenburg.

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10. September 2017, 22:11 Uhr

Es soll ja Betriebsfeste geben, auf die einige Mitarbeiter nur gehen, weil sie glauben, dass sie es müssten. Beim Familienfest von Dr. Oetker in Wittenburg dürfte das allerdings anders gewesen sein. Spätestens nachdem die Angestellten gesehen haben, was dort alles aufgefahren wurde. Denn anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Pizzawerkes in Wittenburg durfte ein wenig größer gefeiert werden und mit der Familie.

„Ich fand die Idee eines Famielienfestes hat einen gewissen Charme“, sagte uns Werksleiter Detlef Förster. „Bei uns wird in drei Schichten gearbeitet und teilweise auch am Wochenende. Hinter jedem Mitarbeiter steht aber auch eine Familie, die dann Einschnitte hinnehmen muss.“ Deshalb seien auch die Familienmitglieder zum Jubiläum eingeladen worden. Bei mittlerweile rund 950 Mitarbeitern kommt so schon mal eine stattliche Anzahl an Gästen zusammen. Gefeiert wurde deshalb auf dem Gelände des Alpincenters. Dort konnten die Kinder unter anderem auf Ponys reiten, Karussel fahren oder auf Hüpfburgen und Trampolins springen. Daneben gab es Zuckerwatte, Popcorn und jede Menge zu entdecken.

Und die Chance mit ihrer Familie einen Tag im Alpincenters zu verbringen nutzten viele Mitarbeiter frühzeitig. Schon vor der offiziellen Eröffnung des Festes war das Gelände gut gefüllt. Mit einer Rede gab Detlef Förster dann auch den formellen Startschuss. „Es ist bemerkenswert wie viele Veränderungen wir bewältigt haben. Vor 25 Jahren haben wir in Wittenburg die erste Pizza hergestellt, die war damals noch von Hand belegt“, erinnerte der Werksleiter. „Als wir hier angefangen haben, hat keiner gedacht, dass das damalige Grundstück mal zu klein wird, für das was wir machen wollen.“ Mit 72 Mitarbeiter sei man in die Produktion gestartet und habe sie seitdem ständig weiter ausgebaut.

Und auf Erweiterung stehen die Zeichen offenbar noch immer. „Wir wollen eine weitere Produktionsschicht aufbauen“, erzählt Förster im SVZ-Gespräch. „Aktuell suchen wir deshalb nach 20 bis 30 neuen Mitarbeitern für die Produktion, aber auch die Technik.“ Schon jetzt gebe es immer mal wieder nach Bedarf eine zusätzliche Schicht, künftig solle sie konstant sein. „Der Abverkauf von Produkten die wir hier herstellen ist gut. Außer in die Antarktis liefern wir auf jeden Kontinent“, so Förster. 50 verschiedene Verpackungen. würden in Wittenburg verwendet.

Dennoch rechnet der Werksleiter auch künftig mit Veränderungen. So müsse man sich an die Marktgegebenheiten anpassen und an der Effizienz arbeiten, damit das Werk wettbewerbsfähig bleibe. Dabei helfen soll auch das neue Technologieentwicklungszentrum, dass dieses Jahr eröffnet wurde. Dort werden zwar keine neuen Pizzen entwickelt, aber daran gefeilt, wie vorhandene Produkte noch effizienter hergestellt werden können. „Und es werden auch neue Produkte kommen“, meint Förster. „Ich möchte allerdings noch nicht verraten, worum es sich dabei handeln wird.“

Verraten hat er dann aber seine Hoffnungen für mindestens weitere 25 Jahre Pizzaproduktion in Wittenburg. „Ich wünsche mir viel Arbeit und eine hohe Auslastung. Daneben aber auch die Bereitschaft der Mitarbeiter auf Veränderungen reagieren zu können. Es wird neue Technologien und Produkte geben, und wenn wir im Kopf frisch bleiben, dann habe ich keine Bange.“

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