Wildunfälle Hagenow : Das Wild kommt nicht zur Ruhe

Mit Wild müssen Autofahrer zu jeder Jahreszeit rechnen.
Mit Wild müssen Autofahrer zu jeder Jahreszeit rechnen.

Jäger im Landkreis schießen zurück: Viele verschiedene Gründe für Unfälle mit Rehen oder Schwarzkitteln

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07. Juni 2017, 21:00 Uhr

Das pikante Thema „Wildunfälle“ hatte den Landkreis Ludwigslust-Parchim in den vergangenen Monaten schon mehrfach in Atem gehalten. Zusammenstöße vor allem mit Rehwild waren in der jüngsten Vergangenheit merklich angestiegen. Auch unsere Zeitung vermeldet täglich Kollisionen zwischen Tieren und Fahrzeugen.

Doch liegt das tatsächlich am extrem erhöhten Wildbestand? „Nein“, sagt Sven Drewke, Kreisjägermeister aus Karft. Natürlich sei das auch unter Jägern ein Thema und man wolle sich nicht den „Schwarzen Peter“ zuschieben lassen. Denn es sei wirklich kein explosionsartiger Anstieg beim Rehwild zu verzeichnen. „Das ist von Hegering zu Hegering nochmals unterschiedlich, aber wir bewegen uns noch immer auf Normalniveau“, so Drewke.

Vielmehr sehen die Waidleute das Problem ganzheitlicher. „Wann kommt denn das Wild überhaupt noch zur Ruhe?“, wirft Mario Handorf fragend in die Runde des Kreisjagdvorstandes, um dann gleich selbst zu antworten. Der stellvertretende Kreisjägermeister sieht viele verschiedene Komponenten, die zu den erhöhten Unfallzahlen führen, aber in einem Punkt erweckt er besondere Aufmerksamkeit. „Der Freizeitspaß in der Natur hat immens zugenommen. Heutzutage laufen auch in der Dämmerung noch Jogger durch den Wald oder irgendwelche Quads jagen über die Felder. Das muss man beachten. Unser Wild reagiert darauf“, so Handorf.

Den kompletten Beitrag finden Sie im e-paper Programm unserer Zeitung und natürlich in der Printausgabe am Donnerstag.

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