Zarrentin : Das Schaulaufen der Eisbader

Schnell rein und wieder raus: Bei fünfeinhalb Grad Wassertemperatur zwickt es auf der Haut, so dass die 24 Eisbader nur kurz im Schaalsee bleiben. Es ist das bisher wärmste Anbaden. Fotos: nien
Schnell rein und wieder raus: Bei fünfeinhalb Grad Wassertemperatur zwickt es auf der Haut, so dass die 24 Eisbader nur kurz im Schaalsee bleiben. Es ist das bisher wärmste Anbaden. Fotos: nien

Rekord: 24 bunte Kostüme, 5,5 Grad warmes Wasser

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02. Januar 2016, 08:00 Uhr

Noch einen kräftigen Schluck Glühwein, „zum Anheizen, damit es nachher brodelt“. Dann geht es für Karin Siemers alias das bunte Huhn am Neujahrstag mit 23 anderen Eisbadern in die Fluten des Schaalsees in Zarrentin. Die Wittenburgerin und ihre Schwiegertochter Annemarie Schulz haben auch schon eine Strategie gegen die kühlen Temperaturen: „Nicht lange nachdenken, einfach rein. Sonst hast du verloren“.

Dabei ist es nach dem milden Dezember das wärmste Anbaden seit dem Start vor elf Jahren. „Fünfeinhalb Grad“, sagt Ingo Zosel, das Wasserthermometer noch in der Hand. „Heute ist es warm. Da können wir mal bis zur Boje schwimmen.“ Trotzdem: Ab zehn Grad abwärts fange es an zu pieken auf der Haut, gibt er zu. Und ja, ein bisschen verrückt müsse man sein, um im Winter in einen See zu springen. Egal bei welchem Wetter. „Aber was wäre die Welt ohne die Bekloppten?“

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