Dreilützow : „Das ist keine Kuschelpädagogik“

Schüler der Wittenburger Friedensringschule brachten schon ihre Kuscheltiere ins Schullandheim, die Luise Schmidt hier zeigt.  Fotos: Hirschmann
Schüler der Wittenburger Friedensringschule brachten schon ihre Kuscheltiere ins Schullandheim, die Luise Schmidt hier zeigt. Fotos: Hirschmann

Schloss Dreilützow bereitet Ausstellung in der Telefonzelle vor. Kinder sollen Zugang zum Thema Artenvielfalt bekommen

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30. Januar 2018, 12:00 Uhr

Nein, es ist keine Kuschelpädagogik, die seine Mitarbeiter im Schloss Dreilützow betreiben, macht Stefan Baerens im SVZ-Gespräch deutlich. Das Haus sucht Kuscheltiere, möglichst viele, die dann in einer neuen Ausstellung in der Telefonzelle ihren Platz bekommen sollen. Bei der Ausstellung, die gegenwärtig für das „wahrscheinlich kleinste Museum“ vorbereitet wird, geht es um die Thematik Artenvielfalt.

„Es werden so viele Kinder ohne echte Tiere groß. Deswegen finden wir den Ansatz richtig, über die Kuscheltiere einen Bezug zum realen Leben herzustellen. Wir wollen die Jüngsten mit der Thematik Artenvielfalt nicht zuletzt durch die neue Ausstellung in der Telefonzelle sensibilisieren. Wir betreiben hier also keine Kuschelpädagogik“, macht der Leiter des Hauses, Stefan Baerens, deutlich.

Beim diesjährigen Benefizessen am 18. März steht das Thema Artenvielfalt im Mittelpunkt. Für die Mitarbeiter der Caritas-Einrichtung wird die Ausstellung, die dann zum Benefizessen eröffnet werden soll, ein wichtiges Handwerkszeug, um mit den Kindern zum Thema Artenvielfalt ins Gespräch zu kommen. Die Schirmherrschaft über das Benefizessen im Schloss Dreilützow hat Landwirtschaftsminister Till Backhaus übernommen.

Die FSJlerin Luise Schmidt kümmert sich jetzt um die Vorbereitung. Sie ist Ansprechpartner für die Kinder, die ihre Kuscheltiere für die neue Ausstellung zur Verfügung stellen möchten. „Wir würden uns freuen, wenn wir viele unterschiedliche Kuscheltiere zu unserer Ausstellung zeigen können. Also Kinder, wer will kann seinen Teddy, seinen Drachen, Bären oder Hasen bei uns abgeben. Wir sind im Büro des Hauses zu finden. Außerdem steht an der Giebelseite des Schlosses eine Sammelbox bereit“, erzählt sie im SVZ-Gespräch.

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