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Theatergruppe „Strike“ : Coole Hagenower groß in Hannover

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Theatergruppe „Strike“ des Robert-Stock-Gymnasiums erfolgreich beim Fremdsprachenwettbewerb auf Bundesebene

Auf den Sieg hatten sie keine Aussicht, sie haben trotzdem das Beste daraus gemacht und Hagenow würdig vertreten. Sie sind die „AG Strike“, sie machen das mit der Theatergruppe freiwillig und zusätzlich zum Unterricht. Und der englische Begriff in ihrem Namen ist kein Zufall, denn geschrieben und gespielt wird in dieser Fremdsprache. „Sind wir nicht cool“, hieß übersetzt ihr Stück, mit dem sie in diesem Jahr beim Fremdsprachenwettbewerb antraten. Und das erfolgreich. Zunächst beim Landeswettbewerb und dann mit 34 anderen Gruppen aus dem Bundesgebiet beim großen Ausscheid in Hannover. Einen Preis gab es dort nicht, doch das sei ihnen gar nicht so wichtig, bestätigten die Schüler im Gespräch mit der SVZ. Das Erlebnis, sich mit anderen Schülern zu messen, zu erleben, was die anderen drauf haben, sei die Sache schon wert gewesen. Aktuell gehören neun Mädchen und ein Junge der Klassenstufen sieben bis neun der Gruppe an. Julie Brandt, Friederike Jensen, Svenja Rodenbröker und Tabea Sosath kümmern sich als die Älteren dabei um die Jüngeren. „Wir achten schon darauf, möglichst gemischt zu arbeiten, damit auch die unterschiedlichen Möglichkeiten zum Zuge kommen“, erklärt Lehrerin Annett Noack, die die Gruppe seit Jahren leitet und zugleich auch Schulleiterin des Gymnasiums ist.

Und so kommen auch mit Marie Oeberst, Greta Rudolf und Finja Schnering die Jüngeren schon in der Frühphase des Projektes zur Geltung. Denn so eine Theaterstück zu entwickeln, in englischer Sprache zu schreiben, einzustudieren und auch noch aufzuführen, das dauert. Schließlich kommt die Arbeitsgemeinschaft nur alle 14 Tage für gerade einmal 90 Minuten zusammen. Beim Bundeswettbewerb war das ein Nachteil. Da tauchten ganze Klassen mit Spezialsprachunterricht auf, die vor allem aus größeren Städten kamen. Verglichen mit den anderen Gruppen haben die Hagenower unter diesem Aspekt besonders gut abgeschnitten. Drei Tage hat die Fahrt zum Theater- und Medienwettstreit nach Hannover gedauert, einer Erlebnis, das auch Dexter Grohnert, Lea Sommer und Caroline Timm aus den achten Klassen begeistert und motiviert. Das Stück, das die Hagenower aufführten, handelt von einem Mädchen, dass zu einer Mutprobe aufgefordert wird, um zur Gruppe dazuzugehören. Sie soll einbrechen und im Laden ein Selfie von sich schießen, in einem Kostüm. Das schafft sie zwar, doch die Sache geht anders schief. Die Polizei nimmt die Gruppe, die die Tat beobachtet hat, hoch und es entwickelt sich ein Grabenkampf an dessen Ende es schließlich zwei Gruppen gibt. Ganze acht Minuten dauert das Stück, zehn waren erlaubt.

Die Theatergruppe, von Annett Noack schon seit Jahren mit Erfolg geführt, hat aber noch mehr Auftritte zu bieten. Einen wird es in der kommenden Woche am Dienstag ab 19 Uhr geben. Dann findet im Atrium der Sketchabend der AG statt, für Eltern und Freunde. Und natürlich in englischer Sprache.

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erstellt am 08.Jul.2016 | 12:00 Uhr

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