zur Navigation springen

Neuhaus mit neuem Ortskommando : Christian Quast löst Maik Bauer ab

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

Freiwillige Feuerwehr Neuhaus mit neuem Ortskommando / Ehemaliger Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter führten die Wehr zwölf Jahre lang

svz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 00:33 Uhr

„Ihr habt aus der Feuerwehr Neuhaus das gemacht, was sie heute ist“, beschrieb Kreisbrandmeister Torsten Hensel die Arbeit der vergangenen zwölf Jahre, die Ortsbrandmeister Maik Bauer und sein Stellvertreter Stefan Otto geleistet haben. Warum dieser Rückblick darauf? Weil Maik Bauer und sein Stellvertreter ihr Ehrenamt abgegeben haben. „Zwölf Jahre sind genug“, waren sich die beiden einig.

Künftig wird Oberlöschmeister Christian Quast die Feuerwehr in Neuhaus führen, und Hauptlöschmeister Heiko Schefe wird sein Vertreter. Die Wahl war natürlich der spannendste Teil der Jahreshauptversammlung im „Hotel Hannover“. Zwei Kandidaten, Christian Quast und Christian Pink, hatten sich zur Wahl gestellt, und insgesamt 39 Feuerwehrmänner und -frauen gaben ihre Stimme in geheimer Wahl ab. Christian Quast konnte die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Quast und Schefe nahmen die Wahl an.


Einsatz beim Elbehochwasser forderte die Kameraden


Vor der Wahl gab „Noch-Ortsbrandmeister“ Maik Bauer einen Rückblick über das Einsatzgeschehen im Jahr 2013. Der gewichtigste Punkt war natürlich das Elbehochwasser an insgesamt 13 Tagen. Während dieser Zeit wurden von Seiten der Feuerwehren wieder viele Einsatzstunden geleistet. Außerdem mussten die Neuhauser zu zwei Absicherungen, drei Bränden und sieben technischen Hilfeleistungen ausrücken. Auch die anderen Funktionsträger der insgesamt 42 aktiven Mitglieder hatten ausführliche Berichte vorbereitet, wie beispielsweise Tomas Piasecki, der als stellvertretender Jugendfeuerwehrwart einen Rückblick auf zahlreiche Stunden und Fahrten und Lager mit den Floriansjüngern gab. Es ging ins Zeltlager nach Amelinghausen und zur Partnerwehr Neuhaus/Oste, aber auch das traditionell ausgerichtete Tannenbaumfeuer und ein gemeinsamer Dienst mit der Kinderfeuerwehr gehörten dazu. Kinderfeuerwehrwartin Heike Pink berichtete, dass die Kleinsten die Festung in Dömitz besuchten und sich im Kletterwald verausgabten. Sie gab ihr Ehrenamt als Kinderfeuerwehrwartin ab. Neu gewählt wurde Mandy Puls, ihre Stellvertreterin ist Lucie Suchanek.

Gäste waren an diesem Abend zahlreich vertreten: : Bürgermeisterin Grit Richter, Sybille Ruffing von der Gemeinde, Ortsvorsteher Detlef Dürrbaum, Kreisbrandmeister Torsten Hensel und sein Stellvertreter Henning Banse, Gemeindebrandmeister Dirk Baumann, Ehrengemeindebrandmeister Henry Kruse, der Zugführer des 3. Zuges Jens Matthies, eine Abordnung der Ortswehren Haar und Bleckede, Bezirksschornsteinfeger Torsten Sellingsloh sowie eine Abordnung des Schützenvereins.

Alle waren voll des Lobes für den scheidenden Maik Bauer und seinen Stellvertreter. Baumann betonte noch einmal, dass das Ortskommando der vergangenen zwölf Jahre einen großen Anteil daran trägt, dass die Geräte, Technik und das Personal heute so gut aufgestellt sind.

Der neue Ortsbrandmeister, Christian Quast, fand einige aussagekräftige Worte, die den familiären Führungsstil Maik Bauers und Stefan Ottos der letzten Jahre würdigten, als den beiden nun ehemaligen Wehrführern auch von der Mannschaft ein Präsent übergeben wurde. Daraufhin folgten Wolfgang Schmaltz und Kevin Kruse, um auch im Namen der Ortswehr Haar für die sehr gute Zusammenarbeit mit Bauer und Otto zu danken. Es gab tosenden Applaus und „standing ovations“ von den Blauröcken im Saal.

„Jetzt sind wir auf der Sonnenseite angekommen“, meinte Maik Bauer. Er bedankte sich auch noch einmal namentlich bei den älteren Kameraden, von denen alle bestimmte Aufgaben übernommen hatten und auf die immer Verlass gewesen sei. Ein großes Dankeschön ging auch in Richtung Rat und Verwaltung, sowie an den ehemaligen Gemeindebrandmeister Henry Kruse und seinen Stellvertreter Dirk Baumann. Sie hätten immer ein offenes Ohr für seine Anliegen gehabt. Mit einem Lächeln an Maik Bauer gerichtet, erinnerte sich Bürgermeisterin Richter, dass viele schwierige und gefährliche Situationen erfolgreich bewerkstelligt wurden und Bauer immer zur Stelle war, wenn er gebraucht wurde.




zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen