Parallelen zur Tat vom 17. Februar in Brahlstorf : Camin: Automat gesprengt

 der Halterung des Caminer Zigarettenautomaten, der an einer Iglu-Anlage mitten im Dorf steht. <foto>Mayk Pohle</foto>
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der Halterung des Caminer Zigarettenautomaten, der an einer Iglu-Anlage mitten im Dorf steht. Mayk Pohle

Unbekannte Täter haben gestern Früh gegen 4 Uhr in Camin einen Zigarettenautomaten gesprengt. Die Geldkassette ist unbeschädigt geblieben, die Zigaretten waren bei dem Eintreffen der Polizei jedoch verschwunden.

svz.de von
06. März 2013, 07:48 Uhr

Camin | Unbekannte Täter haben gestern Früh gegen 4 Uhr in Camin einen Zigarettenautomaten gesprengt. Die Geldkassette, auf die es die Täter wohl auch abgesehen hatten, sei jedoch unbeschädigt geblieben, die Zigaretten aus dem Automaten waren bei dem Eintreffen der Polizei jedoch verschwunden. Genaue Angaben zur Höhe des Schadens konnte die Polizei gestern noch nicht machen. Die Ermittlungen hat laut Polizeipräsidium Rostock die übergeordnete Kriminalpolizeiinspektion in Schwerin übernommen. Präsidiumssprecherin Manuela Kunze: "Welches Mittel zur Sprengung benutzt wurde, kann noch nicht gesagt werden, unsere Spezialisten haben jedoch alle Spuren gesichert."

Zu vermuten ist, dass die Täter vor der Sprengung Gas einleiteten und dann zündeten. Jedenfalls werden mögliche Zeugen der Tat gesucht, Hinweise an die Polizei.

Die gestrige Tat weist auffallende Parallelen zu einem Vorfall vom 17. Februar in Brahlstorf auf. Auch dort hatten unbekannte Täter in der Nacht einen Zigarettenautomaten gesprengt. Die Täter stahlen anschließend aus dem völlig zerstörten Automaten Münzgeld und Zigaretten in noch unbekannter Menge. Die Polizei ging nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass die Täter ein Gasgemisch eingeleitet und es dann zur Explosion gebracht haben. Anwohner, die die Tat am Montagvormittag bei der Polizei anzeigten, hatten am frühen Morgen gegen 0.30 Uhr einen lauten Knall wahrgenommen. Offenbar war dies der Tatzeitpunkt.

Von der Polizei gab es gestern keine Bestätigung dafür, dass beide Taten von den Beamten in einem Zusammenhang gesehen werden.

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